Posts Tagged ‘windel’

Ist die Windelfreiheit nur eine Alternative? Zu anderen Systemen und Konzepten?

Es mag vielleicht ein Alternative sein, anstatt Wegwerfwindeln Stoffwindeln oder anstatt die eine Windelsorte eine andere Sorte zu verwenden. Aber kann die Kommunikation mit dem Baby über seine Bedürfnisse wirklich als Alternative oder gar als verrückter Modetrend, der nicht von Dauer ist bezeichnet werden?

Kann man die Kommunikation oder den Umstand, dass man die Bedürfnisse seines Babys respektiert und angemessen darauf reagiert wirklich als "Alternative" oder Trend bezeichnen? Vor allem: eine Alternative zu was? Dazu die Bedürfnisse des Babys weigehend zu ignorieren, zu negieren oder zu manipulieren? Dazu das Gegenüber sei es nun ein Baby, ein Kleinkind, ein Kind oder ein Erwachsener als unvollkommen, minderwertig und unfähig anzusehen?

 

Immer wieder werde ich mit dem Vorwurf konfrontiert, dass die Windelfreiheit nur eine Quälerei für Eltern und Kind sei, dass es sich hierbei nur um eine Modeerscheinung der Ökobewegung handle und dass vor allem die Kinder zu etwas gezwungen werden, wozu sie zu so einem frühen Zeitpunkt noch gar nicht fähig sind.

Quälerei? Ein Kind kommt nicht darum herum seine Blase oder seinen Darm ....

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Einfach nebenbei, ohne lange darüber nachzudenken, meinem Bauchgefühl folgend, ohne lästige Sicherheitsschichten die vielleicht eine nasse Hose verhindern aber super kompliziert zum Ausziehen sind und mit einer Prise Routine. Könnte hier die schlichte Antwort lauten. Windelfrei ist eben keine Zauberei oder besser gesagt keine Wissenschaft. Es geht weder darum einem Zeitplan zu folgen oder aufgrund irgendwelcher Listen den exaten Moment der Ausscheidung zu bestimmen. Windelfrei ist schlicht und einfach einem weiteren Bedürfnis des Kindes Raum zu geben. Raum in einer angemessenen Art und Weise, wo das Bedürfnis nicht warten muss. Weil Windeln in unserer Gesellschaft aber so normal sind, denken wir in erster Linie viel zu kompliziert. Was tun, wenn das Kind irgendwo unterwegs aufs Klo muss? ...

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In meiner langjährigen Tätgikeit bin ich oft gefragt worden, wie man es schafft, sich selbst zu vertrauen und daran zu glauben, dass man genau weiß, wann das Baby muss. Lange Zeit suchte ich quasi nach einem einfachen Mittel, welches Eltern den Beweis erbringen würde, dass sie ganz genau wissen, wann ihr Baby muss. Bis mir vor einigen Monaten während einer Beratung die Idee kam ...

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Windelfreiheit? Nein, dass ist sicher nichts für uns?

Für wen? Für die Eltern oder für das Baby? Natürlich - eine etwas provokative Frage und ich weiß aus der Praxis nur zu gut, dass ...

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WINDELFREI? EIN BABY OHNE WINDEL? Wie verrückt ist den das?! Das ist sicher nichts für uns.

Ich habe Besseres zu tun als die ganze Zeit mein Kind zu beobachten und darauf zu warten, dass es mir sein dringendes Ausscheidungsbedürfnis zeigt. Für was gibt es denn Windeln? Ich habe Besseres zu tun als ständig hinter meinem Kind her zu sein damit es nicht daneben macht oder es vielleicht gar ständig umziehen zu müssen, weil es ständig daneben macht und ich nicht hinterher komme Ich habe so schon genug Wäsche und Arbeit, da soll ich auch noch meinem Kind hinterher sein und es über ein Töpfchen halten, vielleicht gar noch alle paar Minuten?

 

Ja, ich auch. Ich habe auch Besseres zu tun als mein Baby unter ständiger Beobachtung zu halten. Ich habe auch Besseres zu tun als ständig Wäsche zu waschen -obwohl man das mit drei Kindern soundso schon tut. Ich habe Besseres zu tun als ständig nasse Hosen zu wechseln oder kleine Lacken am Boden zu beseitigen und ständig hinter meinem Kind hinterher zu laufen um nur ja keine Grimasse zu übersehen die vielleicht ein Ausscheidungsbedürfnis andeuten könnte! Und trotzdem ...

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Im Grunde sollte man meinen, dass die Frauenrechte durch Stillen, Tragen und andere die Bedürfnisse des Kindes achtende Handlungen nicht bedroht sein würden. Schließlich zählt zu den Rechten einer jeden Frau (eines jeden Menschen – zumindest in der westlichen Welt und Kultur) das Recht auf die freie Entscheidung.

Auf den ersten Blick haben also die Bedrohung der Frauenrechte und oben genannte Themen so rein gar nichts gemein. Auf den zweiten Blick aber recht viel. Zumindest in aktuellen Diskussionen zum Thema Mutterschaft, Erwerbstätigkeit und Art der „Kinderaufzucht“. Denn in diesen Diskussionen scheint zumindest auf einer Seite die Bedrohung ...

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Aus gegebenen Anlass -dem Artikel im Onlinestandard von letzter Woche- kann ich es nicht lassen.

Windelfreiheit - ach ja, dass sind doch diese Verrückten da, die Superhyperökos die ihr Baby überall hinmachen lassen nur um kein Plastik zu verwenden. Wie soll denn das gehen? Wer soll denn all die windelfreien Kinder betreuuen die überall hin machen wenn die Eltern arbeiten? Aber am Schlimmsten -je nach Ansicht naütrlich- die Ansage, dass windelfreiheit müttern ihre Emanzipation rauben und sie quasi zurück in die Steinzeit befördern würde. Moment mal, darf ich das mal klarstellen? Was hat denn die Emanzipation mit der Windelfreiheit an sich zu tun? Ach so ich übersehe wohl die Tatsache, dass man als Frau, wenn man Kinder hat, seine Freiheit verliert? Ja wirklich? Ist das so? Also sollen Frauen am besten gar keine Kinder mehr bekommen? Schließlich müssen sie diese ja im Bauch haben und stillen und für sie dasein ... auch das raubt die Freiheit. Oder sehe ich das falsch. Darf ich ehrlich sein? Ich glaube, dass es hier -abgesehen aller anderen Punkte ...

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