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in ein neues, wahrscheinlich ebenso ereignisreiches Jahr, wie es das vergangene war.
In drei Wochen endet meine mir selbst verordnete Babypause. Geruht habe ich in dieser auch nicht unbedingt, aber ich war nicht Seminar- und Vortragsmäiß unterwegs und das hat gut getan. Wie das so ist mit Pausen, füllen sie die Energiedepots auf und bringen neue Ideen. Großartige Ideen, wie ich finde, aber dazu später, im Laufe der nächsten Wochen und Monate mehr. Es wird sich so einiges verändern bzw. werden wir unsere Angebote erweitern. Uns ... wie das so nett heißt ... breiter aufstellen und vor allem wieder mit etlichen wunderbaren Menschen zusammenarbeiten.

Erstes Seminarwochenende ...
Ende Jänner kehre ich mit drei Tagen voller Programm in Wien aus der Babypause zurück, dafür mit Baby im Gepäck / Tragetuch :-). Kaum zu glauben, wie sehr ich mich schon auf diese Tage freue. Mehr noch freut es mich aber, dass ich gleich darauf zwei Veranstaltungen im Waldviertel (Februar und März) und drei Veranstaltungen in Kärnten (März) habe.

Weitere Besuche in den einzelnen Bundesländern sind im Gespräch - da entscheiden sich die Termine in den nächsten Wochen. Zudem plane ich ab dem Sommersemester wieder öffentliche Gruppen, diesmal auch eine in NÖ. Auf kleinere, regionale Treffen rund ums freie Lernen und Leben ohne Schule dürft ihr euch ebenso freuen, wie auf unsere regelmäßigen Treffen im Turnsaal in Gars am Kamp - zum Spielen, Lachen, Tanzen und Miteinander Sein ...

Und auch die Tätigkeiten beim Freilerner Netzwerk werden jetzt langsam aber sicher wieder aufgenommen. Am 18. Jänner kehren wir mit einem Freilernerstudio aus der Winterruhe zurück und treffen uns im Anschluss zum Plaudern im Freilernercafé

Zu guter Letzt´
freuen wir uns auch in diesem Jahr wieder über eure Mitlesen, Kommentieren, Teilnehmen und Unterstützen.

Das Symposium 2014 hatte es in sich. Erstens kommt es anderes und zweitens als man denkt, können wir auch über das vergangenen Wochenende sagen. Nach wochenlangen Planungen, Überlegungen und Vorbereitungen war es vergangenes Wochenende soweit mit unserer großen Veranstaltung und obwohl es die Sterne mit uns nicht allzu gut gemeint haben war es alles in allem wieder einmal ein wunderbares Wochenende mit vielen spannenden Begegungen, interessanten Gesprächen und verschiedenen Themen, die sich alle doch an einem Punkt wieder gefunden haben ... der Freiheit.

Neben unseren eingeladenen Vortragenden möchte ich insbesondere auch unseren großartigen Mitarbeiterinnen Julia, Maria und Rehab "DANKE" sagen - denn ohne sie, ohne ihre Ideen und ihre helfenden Hände hätte dieses Wochenende ganz sicherlich nicht stattfinden können.
Was mit einem großartigen Vortrag von Gerhard Spitzer begonnen hatte, endete mit einer kleinen aber feinen Abschiedsrunde, die aufgrund der Fülle der vergangenen Stunden von einer allgemeinen Müdigkeit und Sättigung geprägt war.


Viel Interesse und Austausch brachten aber nicht nur der Vortrag von Gerhard Spitzer, sondern auch das Thema freie Bewegungsentwicklung mit einem tollen Beitrag von Claudia Jakel, sowie das Thema "freies Leben und Lernen" welches vor allem am zweiten Tag "heiß" besprochen wurde.

Neben all dem gab es auch viel Raum zum Spielen für die Kleinen, interessante Bücher zum Schmöckern und Stöbern und Tee und Kekse zwecks Stärkung ....

 

 

Und jetzt? Gibt es einmal einen kleine Pause und Zeit für meine Familie bevor es in die für dieses Jahr letzte Seminar"runde" mit etlichen Besuchen in den Bundesländern geht!

Der Sommer war gar nicht so lang. Nicht so lang zumindest, wie ich ihn mir -wie jedes Jahr übrigens- vorgestellt habe. Immer, wenn es an die Feiertage oder Ferientage geht und wenn meine Termine langsam weniger werden bis sie für eine bestimmte Zeit letztendlich ganz verebben, sehe ich eine scheinbar unendliche Weite an Zeit vor mir. Nur um am Ende resigniert festzustellen, dass ich nicht einmal die Hälfte von dem geschafft habe, was ich eigentlich schaffen wollte. Weil ich wieder einmal viel zu viele Ideen für das bisschen Zeit hatte und diese unendliche Leere in meinem Kalender vollkommen falsch eingeschätzt habe.

Also gut, der Sommer ist wieder einmal fast um und eigentlich -rückblickend betrachtet- habe ich natürlich so einges von dem geschafft, was ich machen wollte. Aber wie das nun einmal ist, mit sich selbst zufrieden zu sein ist gar nicht so einfach. Und -schmerzlich aber doch- muss man auch als Erwachsener mitunter immer wieder feststellen, dass man alles aufeinmal einfach nicht machen kann. Was ich -trotz der Jahre auf meinem Buckel :-)- immer noch furchtbar finde. Gäbe es eine Stelle an der ich Einspruch gegen diese furchtbar kurzen Tage erheben könnte, wäre ich die Erste, die dort vorstellig werden würde. Aber wie heißt es so schön: Zeit hat man immer soviel, wie man sich nimmt. Und von diesem Aspekt kann ich letztendlich nur bei mir selbst Einspruch erheben, meine Ansprüche an mich selbst ein wenig nach unten schrauben und Prioritäten setzen.
Womit ich eigentlich schon beim Titel dieses Eintrags bin. Dem "Wichtigeren" das es manchmal zu tun gibt. Wichtigeres als vor dem Computer zu sitzen und wichtigeres als an Termine und Semesterplanungen zu denken. Wichtigeres, wie zum Beispiel die reifenden Früchte in Garten und Wald, die gepflückt und verarbeitet werden wollen, oder die aus dem Boden sprießenden Pilze, die einfach nicht stehen gelassen werden wollen oder die Decke im Garten, die zum Ausruhen einlädt oder mit den Kindern durch den Wald zu streifen oder mit Freunden beisammen zu sitzen oder oder oder ... Die Liste der wichtigeren Dinge, die mir hier einfällt ist unendlich lange und wenn es ein Vorhaben für das begonnene Herbstsemester gibt, dann diese Dinge nicht aus den Augen zu verlieren, wenn es wieder einmal recht stressig ist. 
Überhaupt wäre es nicht schlecht, all die wichtigeren Dinge die einem so einfallen einmal in Worte zu fassen und in einer Liste zusammengefasst an einen gut sichtbaren Platz zu hängen. Dort wo man es garantiert sieht, wenn einem dank der herumstehenden und liegenden Arbeit wieder einmal die Haare zu Berge stehen und man eigentlich so gar nicht weiß, was man zuerst tun soll. Noch besser, wenn unter dieser Liste der gemütliche Sessel steht, wo man sich dann die Tasse Tee oder Kaffee oder was auch immer man in solchen Momenten gerne trinkt inklusive des nicht zu vergessenden, wichtigsten "Nahrungsmittel der Elterntiers" ( :-) )  überhaupt, dem Stück (oder sagen wir gleich der ganzen Tafel) Schokolade genüßlich einverleiben kann. Nicht, dass man das immer schafft, wenn die Berge Arbeit sich um einen Türmen. Aber schon alleine der Gedanke, dass man es eventuell tun könnte ist schon tröstlich. Und vielleicht schafft man es dann doch irgenwann, es auch zu tun.

Ganz im Zeichen der wichtigeren Dinge die es im Miteinander gibt möchte ich auch das kommende Semester sehen. Und ich freue mich auf die Gruppen und Seminare die auf mich warten und natürlich auf unser -sich schon in der heißen Vorbereitungsphase befindliche- SYMPOSIUM mit vielen spannenden Vorträgen und Gästen! Und -ganz ehrlich- freue ich mich ganz ein kleines bisschen auch wieder auf den übervollen Kalender.