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Zum Nachhören - das FREILERNER STUDIO live vom Freilernersommertreffen Süd in Leibnitz

 

Und für alle, die jetzt - nach dem Anhören der Sendung - Lust auf mehr (mehr Treffen, mehr Familienzeit, mehr Miteinander ... ) bekommen haben, die lade ich recht herzlich zum Freilerner Sommertreffen NORD ein, welches dieses Jahr ganz im Zeichen der Familie, der Eltern-Kind-Bindung und dem freien, selbstbestimmten Lernen von Klein und Groß steht ...

Ich freue mich euch heute zum kostenfreien 1. Internationalen Online-Bildungskongress für freies Lernen und selbstbestimmte Bildung 2016 „Von der Bindung zur Bildung – selbstbestimmt lernen-leben-arbeiten“ einladen zu können.

Lena und Michael Busch haben fast 50 Experten zwischen 18 und 73 Jahren aus der ganzen Welt interviewt – Freilerner, Bindungsexperten, schulfrei aufgewachsene junge Menschen, Eltern von schulfreien oder schulfrei aufgewachsenen Kindern, Wissenschaftler, Filmemacher und Regisseure, Lehrer, Vorstand und Vertreter von Verbänden und Communities für freies Lernen – ob mit oder ohne Schule- , Vertreter freier Schulen, Ausgewanderte, Berater, Autoren, Fachleute, Menschen, die sich nach der Schule ihre Bildung selbst zusammengestellt haben, Betreiber offener Lernorte, Online-Unternehmer, Reisefamilien, digitale Nomaden, Vorreiter zu den Themen selbstbestimmtes, orts- und zeitunabhängiges Arbeiten. Es geht um die großen Fragen, denn Bildung ist viel mehr, als wir oft denken – und sie kommt nicht ohne Bindung aus, aber sehr gut ohne Erziehung. Und sie fängt gaaanz früh an.

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Trifft manches hiervon auf Dich zu oder stellst Du Dir manche dieser Fragen?

  • Du spürst tief in Dir eine Unzufriedenheit mit dem klassischen Bildungssystem?
  • Was bedeutet sich bilden eigentlich heute? Was sich frei bilden?
  • Du fragst Dich, ob es einen Fahrplan durch die Unsicherheit und alte Glaubenssätze und Muster gibt?
  • Du wünschst Dir Bedürfnisorientierung auch im oder nach dem Baby- und Kleinkindalter?
  • Wie hängt das eigentlich zusammen, Bildung, (Nicht-)Erziehung und Beziehung?
  • Du möchtest Bildungsfreiheit statt Schulpflicht?
  • Dein Kind möchte nicht in Kindergarten oder Schule?
  • Wie kannst Du selbst zeit- und ortsunabhängiger leben?

Dabei sind  Prof. Peter Gray, Lini Lindmayer, Karen Kern, Dr. Alan Thomas, Katia Saalfrank, Stefanie Mohsennia, Die Nestelbergers, Ben Paul, Anke Caspar-Jürgens, Ka Sundance, u.v.m.  bildungskongress.com

 

Vom 18. Bis 27. März 2016 kannst du dir alle Video-Interviews online ansehen und das völlig kostenfrei.

Wann und wo Du willst !

Melde dich jetzt kostenfrei an:bildungskongress.com


Ich freue mich auf euch und euer Dabeisein!

Ob meine Tochter denn altersgemäß lernt, wurde ich gestern gefragt. Eine Frage unter Vielen, die uns immer wieder gestellt werden. Ich wusste im ersten Moment überhaupt keine Antwort. Meine Tochter hat mir das ganze dann mit einem simplen "Ich kann lesen, schreiben und rechnen." abgenommen. Unser Gegenüber war beruhigt und hat sich anderen Dingen zugewenden. Nur mich hat die Frage weiterhin beschäftigt. Denn:

Wie lernt man altersgemäß? Einerseits kann ich die Frage durchaus nachvollziehen. Schließlich ist die Angst bei vielen Menschen sehr groß, dass ein Kind welches nicht in die Schule geht "hinten nach" bleiben könnte. Ihre Angst liegt der Annahme zugrunde -wie schon so oft beschrieben- dass ein Kind ohne Förderung, Druck und Beurteilung nicht lernen würde. Andererseits stimmt sie mich auch nachdenklich. Und wieder einmal zeigt sie mir, wie wenig Vertrauen wir in unsere Kinder haben.

Nun gut, wenn Spielen, Tanzen, Musik, Gärtnern, Tiere versorgen, Malen, Kochen, Handarbeiten, Basteln, Verkaufen und Kalkulieren, Instrumente lernen, Natur beobachten, Feuer machen, Wetter beobachten und Philosophieren neben Rechnen, Schreiben und Lesen welches sich aus dem Großteil der genannten Tätigkeiten und Interessen nicht wegdenken lässt - ja dann lernt meine Tochter altersgemäß - durchaus.

Allerdings haben wir dann noch nicht darüber gesprochen ob sie bei den einzelnen Themen auch im Rahmen ihres Alters bleibt. Sie sollte ja -wenn ich hier das Schulsystem richtig verstehe- idealerweise, weder darüber noch darunter liegen. Und was wäre, wenn sie nicht altersgemäß lernen würde? Was wäre, wenn sie sich gewissen Maßstäben gemäß nicht im Rahmen bewegen würde? Was wäre, wenn sie sich für viele Dinge interessieren würde aber nicht für jene, die von ihr verlangt werden -bei Prüfungen beispielsweise. Würde sie dann trotz ihrer zahlreichen anderen Interessen in denen sie möglicherweise mehr Wissen aufweist als so mancher Erwachsene, würde sie dann trotzdem als im Lernfortschritt nicht altersgemäß eingestuft werden?

Und dann ist da noch die Frage des Lerntypen. Wo liegt hier die Grenze oder wo wird sie gezogen? Welches Kind gilt dann als auffällig? 

 

Glücklicherweise gibt es mittlerweile viele Pädagogen, die hier Veränderungen anstreben und die erkannt haben, dass es mehr um das Ganze und die Beobachtung geht, als darum hier strenge Grenzen zu ziehen und permanent einzugreifen. Generell fände ich persönlich es aber erstrebenswert, noch mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass der Lernprozess ein ganz eigener ist, der dann am harmonischsten verläuft, wenn er geschenen darf ohne forciert, kommentiert und beurteilt wird.