Posts Tagged ‘kinder’

Toleranz ist im Augenblick in aller Munde - und ich kann es verstehen. Toleranz ist ja ein wichtiger Bestandteil unseres Miteinanders und ein achtsamer und toleranter Umgang miteinander eigentlich eine Grundvoraussetzung für ein friedliches Miteinander. Bei all den Diskussionen fällt mir aber eines auf (und das eigentlich nicht erst in jüngster Zeit): als tolerantes Verhalten wird oft nur jenes Verhalten bezeichnet, welches dem Anders sein am nächsten kommt bzw. dieses nachahmt. Ich bin immer wieder ganz erstaunt, wenn mir in Gesprächen Leute ganz vorsichtig gestehen, dass sie etwas anders machen als wir. Aber warum? Lebt unsere Gesellschaft nicht eben von dieser Vielfältigkeit? Und wäre es nicht schrecklich wenn wir alle alles gleich machen würden? Abgesehen davon: wer meint, das Toleranz nur dann ....

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Gleich zwei wundervolle Begegnungen in den letzten Wochen haben mich wieder einmal zum Nachdenken gebracht. Die erste fand vor wenigen Wochen statt und hat mir einmal mehr gezeigt, dass nicht alles so "negativ" ist, wie es immer scheint. Ich habe die Blicke der älteren Dame schon gleich nach ihrem Einsteigen bemerkt. Sie konnte sich überhaupt nicht mehr losreißen von dem Baby im Tragetuch und den Kindern um mich herum. Ich habe sie nicht weiter beachtet - der Bus war zu voll und die Blicke nichts Neues. Mit ein paar Kindern unterwegs zu sein erregt in unserer Gesellschaft einfach Aufmerksamkeit. Damit habe ich mich abgefunden. Außerdem war ich müde, in Gedanken versunken, ... naja wie das halt so ist. Beim Aussteigen aus dem Lift am Bahnsteig hat sie uns dann aber eingeholt und mich ...

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heißt wachsen dürfen.

Im Moment habe ich zwei Kinder und einen kleinen Vulkan der mitunter mehrmals täglich ausbricht. Laut, brüllend, wütend, mit Tränen anstatt Feuer … und wenn er sich langsam beruhigt dann lässt er sich –ich weiß, völlig unüblich für einen Vulkan, aber dieser Vulkan ist ganz einzigartig (und doch irgendwie nicht alleine)- erschöpft in meine Arme fallen … Trost und Beruhigung findet er letztendlich an der Brust. Was den Ausbruch verursacht? Ach, ganz normale Dinge halt … normal für uns. Grenzen, die wir verstehen weil wir schon ewig mit ihnen leben (nachdem wir uns ebenfalls an ihnen gestoßen haben) aber so ein kleiner Vulkan versteht sie nicht. Kann sie im Augenblick nicht verstehen. Und nicht: Will sie nicht verstehen. Denn eigentlich will der kleine Vulkan verstehen, eigentlich will er das Alles verstehen aber gerade, weil es so schwierig ist das Alles zu verstehen wird er wütend und bricht aus. Letztendlich ist der kleine Vulkan ganz wütend auf sich selbst. Er ist überfordert von all den Dingen die auf ihn einströmen und die so schwer zu verstehen sind und er ist enttäuscht, weil er sich das Alles ganz anders vorgestellt hat und er ist traurig, weil ihn seine eigenen Gefühle so überrollen.

In der Fachsprache würde man jetzt von der „schwierigen Trotzphase“ ....

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Wir kennen ihn wahrscheinlich alle, diesen netten Spruch. Ihn und viele andere. Sprüche, die uns mitunter bereits in frühester Kindheit erzählt wurden und die, wenn man ganz ehrlich ist und ganz genau hinhört, dass Misstrauen wiederspiegeln, dass Kindern in unserer Gesellschaft leider immer noch entgegen gebracht wird. Das Misstrauen in ihre Fähigkeiten und ihre Selbsteinschätzung, ihr Körperbewusstsein und ihre Kompetenzen in Bezug auf die eigenen Bedürfnisse.

Das ist doch zu gefährlich! Man kann doch nicht …! Es weiß doch noch nicht …!

Weiß es wirklich nicht? Ist es wirklich zu gefährlich und sind Eltern, die ihren Kindern mehr zutrauen verantwortungslos oder doch eher mutig? Und wie viel Gefährlichkeit oder Mut ...

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Ehrlich gesagt mag ich die Idee gewisse Entscheidungen gemeinsam mit den Kindern zu treffen bzw. sie in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Vor allem dann, wenn es um jene Dinge geht, die sie ebenso betreffen und vorausgesetzt, sie befinden sich bereits im sogenannten regelmachenden Alter, in dem es Kindern einfach Freude bereitet dabei sein zu dürfen und die Situation ist entspannt genug um längere, ruhige Gespräche führen zu können. Und ich finde nichts spannender und interessanter, als mir die Ideen und Gedanken meiner Kinder anzuhören. Aber dennoch nagt da ein unbestimmtes Gefühl der Skepsis in mir, wenn ich mir die ganze Entwicklung der letzten Jahre dahingehend ansehen und in der Praxis immer wieder erlebe, wie sehr die permanente Konsensfindung –bzw. der Versuch es dahin zu schaffen- im Chaos und der vollkommenen Überforderung enden kann.

Denn eine Entscheidung zu treffen bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen und setzt voraus, dass ...

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Krisenmanagement. Etwas, das gerade Eltern perfekt beherrschen. Mütter irgendwie anders als Väter. Aber wahrscheinlich ist es übertrieben hier Männer und Frauen zu trennen. Vielmehr sollte ich wahrscheinlich von unterschiedlichen Charakteren mit unterschiedlicher Herangehensweise sprechen … Wenn ich aber einen Blick in mein Umfeld werfe oder mit meine Erfahrungen in der jahrelangen Gruppentätigkeit anschaue, dann sind es doch tendenziell die Frauen, die Rucksäcke voll Zeug mit sich schleppen für den Fall der Fälle und tendenziell eher die Männer, die ganz ohne irgendetwas auskommen und bewundernswerter Weise doch nichts brauchen. Mit einem windelfreien Baby nach draußen zu gehen ohne auch nur eine einzige Reservehose geschweige denn irgendeine Mullwindel mitzunehmen …

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Erziehungsprobleme gibt es viele ... Bücher darüber beinahe dreifach so viele. Ein Blick in die Regale der Buchhandlungen genügt um dies zu erkennen. Nun gut, Spannungen mit Kindern gehören -wie in jeder Beziehung- gewissermaßen dazu. Es wird immer wieder die eine oder andere Handlung geben über die wir als Eltern nicht gerade glücklich sind und ich nehme jetzt stark an, ...

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Warte nur bis er lernt "nein" zu sagen!!!

 

 

Haben wir uns schon einmal die Frage gestellt, warum Babys und Kinder so oft "Nein" sagen? Haben wir schon einmal daran gedacht, dass es nicht mit ihrem Willen zu rebellieren zusammenhängt sondern lediglich eine Kopie unseres eigenen Verhaltens ihnen gegenüber ist? Wie oft ...

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Der Blogeintrag für heute war eigentlich fertig. Es hat nur noch der letzte Schliff gefehlt. Aber dann war ich dazwischen mit meinen Kindern in der Stadt unterwegs und jetzt muss der Blogeintrag für heute einem dringlicheren weichen. Denn ich bin wütend. Und nicht nur ein bisschen. Ich bin wirklich wütend. Im Prinzip sollte man nämlich meinen, dass in Bioläden Dinge wie Nachhaltigkeit, Müllvermeidung, Umweltgedanken usw. im Vordergrund stehen und Grundbestandteil des Konzeptes sind. Aber ... weit gefehlt. Begonnen hat es damit, dass ...

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Oder sollte ich generell vielleicht von dubiosen Tanten und Onkeln im Netz sprechen? Nicht nur, dass sehr viele Falschmeldungen und Falschwahrheiten im Internet kursieren, wird mitunter auch schamlos kopiert  -ohne Quellenangaben versteht sich ...

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