Posts Tagged ‘erziehung’

heißt wachsen dürfen.

Im Moment habe ich zwei Kinder und einen kleinen Vulkan der mitunter mehrmals täglich ausbricht. Laut, brüllend, wütend, mit Tränen anstatt Feuer … und wenn er sich langsam beruhigt dann lässt er sich –ich weiß, völlig unüblich für einen Vulkan, aber dieser Vulkan ist ganz einzigartig (und doch irgendwie nicht alleine)- erschöpft in meine Arme fallen … Trost und Beruhigung findet er letztendlich an der Brust. Was den Ausbruch verursacht? Ach, ganz normale Dinge halt … normal für uns. Grenzen, die wir verstehen weil wir schon ewig mit ihnen leben (nachdem wir uns ebenfalls an ihnen gestoßen haben) aber so ein kleiner Vulkan versteht sie nicht. Kann sie im Augenblick nicht verstehen. Und nicht: Will sie nicht verstehen. Denn eigentlich will der kleine Vulkan verstehen, eigentlich will er das Alles verstehen aber gerade, weil es so schwierig ist das Alles zu verstehen wird er wütend und bricht aus. Letztendlich ist der kleine Vulkan ganz wütend auf sich selbst. Er ist überfordert von all den Dingen die auf ihn einströmen und die so schwer zu verstehen sind und er ist enttäuscht, weil er sich das Alles ganz anders vorgestellt hat und er ist traurig, weil ihn seine eigenen Gefühle so überrollen.

In der Fachsprache würde man jetzt von der „schwierigen Trotzphase“ ....

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Ich habe das Bedürfnis etwas klarzustellen. In letzter Zeit kommt es wieder häufiger vor, dass die Windelfreiheit als Erziehungsmethode gesehen und beschrieben wird. Bis ins kleinste Detail wird erläutert wie man sein Kind windelfrei erziehen könne und wie das vor sich geht. Nicht nur das schnappe ich auch immer wieder die Aussage: „Ich erziehe mein Kind windelfrei“ auf.

ABER: Windelfreiheit und Erziehung haben nichts gemein. Denn die Windelfreiheit hat kein Ziel, sie verfolgt nicht die Idee, dem Kind etwas zu lernen. Sie hat auch nicht die Absicht, das Kind in eine bestimmte Richtung zu zerren sondern greift lediglich eine bereits bestehende Fähigkeit auf um dem Baby im Hinblick auf die Erfüllung eines Bedürfnisses helfend zur Seite zu stehen. Wer meint, dass man ein Kind dazu erziehen müsse, sein Ausscheidungsbedürfnis bewusst wahrzunehmen, der müsste auch in puncto Stillen oder Nahrungsaufnahme von Ernährungserziehung und beim Schlafen von ...

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Erziehungsprobleme gibt es viele ... Bücher darüber beinahe dreifach so viele. Ein Blick in die Regale der Buchhandlungen genügt um dies zu erkennen. Nun gut, Spannungen mit Kindern gehören -wie in jeder Beziehung- gewissermaßen dazu. Es wird immer wieder die eine oder andere Handlung geben über die wir als Eltern nicht gerade glücklich sind und ich nehme jetzt stark an, ...

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Es kommt eine Phase im ersten Lebensjahr des Kindes, in der es entdeckt, dass es Dinge alleine tun kann. Will das Baby sich in der Phase nicht abhalten lassen, ist das Wort "Streik" recht schnell ausgesprochen, der Frust der Eltern und ihre Versagensängste ebenso schnell vorherrschend und das gesamte Verständnis kommt ins Wanken.

"Streik" ... alleine dieses Wort spiegelt die negative Erwartungshaltung unserer Gesellschaft in das Kind. Selbst in Kreisen, die von sich behaupten für einen liebevollen, respektvollen, artgerechten, bedürfnisorientierten Umgang mit dem Kind ...

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Wonach streben wir? Welchem Ziel hetzen wir hinterher?

Ich habe keine Zeit oder dazu habe ich keine Zeit, dazu fehlt mir die Zeit oder wenn ich doch die Zeit hätte ... das sind wohl unsere liebsten Aussagen in Bezugt auf gewisse Dinge. In Bezug auf das Zusammenleben mit Baby/Kind geht es meist darum, dass man nicht die Zeit hat zu tragen oder zu stillen, dass einem die Zeit fehlt mit ihm über seine Bedürfnisse zu kommunizieren oder auf seine Bedürfnisse respektvoll einzugehen. Schlimm wird es dann ...

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Aus gegebenen Anlass -dem Artikel im Onlinestandard von letzter Woche- kann ich es nicht lassen.

Windelfreiheit - ach ja, dass sind doch diese Verrückten da, die Superhyperökos die ihr Baby überall hinmachen lassen nur um kein Plastik zu verwenden. Wie soll denn das gehen? Wer soll denn all die windelfreien Kinder betreuuen die überall hin machen wenn die Eltern arbeiten? Aber am Schlimmsten -je nach Ansicht naütrlich- die Ansage, dass windelfreiheit müttern ihre Emanzipation rauben und sie quasi zurück in die Steinzeit befördern würde. Moment mal, darf ich das mal klarstellen? Was hat denn die Emanzipation mit der Windelfreiheit an sich zu tun? Ach so ich übersehe wohl die Tatsache, dass man als Frau, wenn man Kinder hat, seine Freiheit verliert? Ja wirklich? Ist das so? Also sollen Frauen am besten gar keine Kinder mehr bekommen? Schließlich müssen sie diese ja im Bauch haben und stillen und für sie dasein ... auch das raubt die Freiheit. Oder sehe ich das falsch. Darf ich ehrlich sein? Ich glaube, dass es hier -abgesehen aller anderen Punkte ...

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Ihr seid schon immer davon überzeugt gewesen, dass sich etwas verändern muss und ihr Teil dieser Veränderung sein wollt?

Ihr seid schon immer davon überzeugt gewesen, dass die Verbreitung der Idee eines liebevollen und respektvollen Umgangs mit dem Kind und seinen Bedürfnissen (angefangen von der natürlichen Säuglingspflege, Windelfreiheit etc. bis hin zum freien und selbstbestimmten Lernen) unterstützt gehört?

Jetzt habt ihr die Möglichkeit dazu! 

 

 

 

Der Verein für natürliches Aufwachsen und selbstbestimmtes Leben garantiert, die Verbreitung und Förderung der Idee und Praxis von Beziehung statt Erziehung, von einem liebevollen und achtenden Umgang mit dem Kind und seinen Bedürfnissen. Er garantiert eine Sensibilisierung der Gesellschaft für alle Formen von Missachtung, Gewaltanwendung und Unterdrückung im Umgang mit dem Kind und seinen Bedürfnissen sowie die Verbreitung von Idee und Praxis der natürlichen Säuglingspflege (Windelfreiheit) und des freien und selbstbestimmten Lernes.

Mit eurem Beitrag unterstützt ihr die Arbeit des Vereins und helft mit, Vorträge, Seminare und Gruppen überall und auch für finanziell schwächere zu ermöglichen!

 

Eine Mitgliedschaft ist mehr! Sie bedeutet vergünstigte Teilnahme an den Gruppen und ein uneingeschränktes Lesen der Blogeinträge, sie bedeutet Unterstützung für eine gute Sache und das Fortbestehen der Vereinstätigkeit!

 

 

Wer sich noch diese Jahr als neues Vereinsmitglied (Blog- und Vereinsmitgliedschaft) für 2013 registriert, bekommt die letzten Wochen von 2012 gratis dazu!!!

 

anzuerkennen, dass es im Leben nicht darum gehen kann, sich allen vermeintlich richtigen Wegen zu unterwerfen, nur weil wir gelernt haben, dass "man es eben so machen muss". Es ist an der Zeit zu verstehen, dass ein Weg sich nur dann "leicht" geht, wenn er stimmig ist. Es ist

 

an der Zeit zu verstehen, dass wir nicht Gott und der Welt die Schuld an unserer Situation geben und uns somit der Verantwortung entziehen können. Denn die Verantwortung liegt in unseren Händen. Wir sind es, die darüber entscheiden wie die Welt aussieht und wie sie für unsere Kinde

r aussehen wird.

Wenn wir uns immer in die bequeme Position begeben, uns zurück lehnen und alles tun, was "man" eben so tun muss dann wird sich nichts ändern. Nichts für die Welt, nichts für uns und nichts für unsere Kinder. Es wird alles so weiter gehen wie bisher, schlimmer noch, wird es immer ärger werden, als was wir es kennen. Denn aus Resignation, wird Belanglosigkeit, aus stummen Protest, pure Gewalt und aus Missachtung Beziehungsunfähigkeit.

Wir meinen zivilisierte, intelligente Bewohner dieses Planeten zu sein und vergessen dabei selbstständig, verantwortungsbewusst und selbstbestimmt zu denken, zu leben und zu handeln. Na da kann man halt nichts machen, dass ist leider so sind unsere Worte und im selben Atemzug beschweren wir uns über die Situation. Ein krankes System wird durch Ignoranz und Wegschauen nicht gesund, es wird sich auch nicht verändern oder zum besseren Wenden. Ein krankes System kann nur dann geheilt werden, wenn ehrlich und offen darauf geschaut, Fehler erkannt und Wege beschritten werden, die "man"  vielleicht nicht unbedingt als Mainstream bezeichnen kann, die aber zum Unterschied zu üblichen und gängigen Wegen, selbstbestimmt und ehrlich beschritten werden.

 

 

Wir wollen, dass unsere Kinder eine "schöne" Zukunft haben? Dann müssen wir etwas dafür tun.

Wir wollen, dass unsere Kinder selbstbestimmt und frei aufwachsen? Dann müssen wir uns selbst einmal von unseren Fesseln befreien und selbstbestimmt sein

Wir wollen, dass unsere Kinder selbstbewusst und aufrichtig durchs Leben gehen? Dann müssen wir damit aufhören sie unserem Urteil zu unterwerfen und zu versuchen, sie durch Manipulation und Unterdrückung an den Punkt zu bringen, an dem wir sie haben wollen. Dann müssen wir damit aufhören, Idealen nachzueifern und uns für unsere Kinder ein bestimmtes Leben zu wünschen sondern endlich damit anfangen auf ihre Ideen und Vorstellungen zu hören

Wir wollen eine wunderbare starke, tiefe und ehrliche Beziehung zu unseren Kindern? Dann müssen wir aufhören daran zu glauben, dass wir diese durch eine manipulierenden, unterdrückende, missachtende, ... Erziehung aufrecht erhalten.

 

Es ist an der Zeit aufzuwachen und zu erkennen, dass es alleine in unserer Hand liegt und das wir es sind, die etwas verändern können.