Posts Tagged ‘eltern’

zu lesen und zu hören, was es so über die Windelfreiheit "zu sagen" gibt. Selbstverständlich aus dem Mund jener Leute, die eigentlich so gut wie keine Ahnung haben und deren Vorurteile oder Urteile äußerst interessant wie auch amüsant ausfallen. Ganz so, als würde vor diesen Aussagen die Logik einfach mal auf aus geschalten werden. Zugegeben, die meisten dieser Vorurteile lesen sich wie Rechtfertigungen oder Verurteilungen um selbst etwas besser da zu stehen. Windelfrei machen nur die ganz Verrücken, entspannte Eltern verwenden lieber Windeln. Schließlich wollen wir ...

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Toleranz ist im Augenblick in aller Munde - und ich kann es verstehen. Toleranz ist ja ein wichtiger Bestandteil unseres Miteinanders und ein achtsamer und toleranter Umgang miteinander eigentlich eine Grundvoraussetzung für ein friedliches Miteinander. Bei all den Diskussionen fällt mir aber eines auf (und das eigentlich nicht erst in jüngster Zeit): als tolerantes Verhalten wird oft nur jenes Verhalten bezeichnet, welches dem Anders sein am nächsten kommt bzw. dieses nachahmt. Ich bin immer wieder ganz erstaunt, wenn mir in Gesprächen Leute ganz vorsichtig gestehen, dass sie etwas anders machen als wir. Aber warum? Lebt unsere Gesellschaft nicht eben von dieser Vielfältigkeit? Und wäre es nicht schrecklich wenn wir alle alles gleich machen würden? Abgesehen davon: wer meint, das Toleranz nur dann ....

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Ist die Windelfreiheit nur eine Alternative? Zu anderen Systemen und Konzepten?

Es mag vielleicht ein Alternative sein, anstatt Wegwerfwindeln Stoffwindeln oder anstatt die eine Windelsorte eine andere Sorte zu verwenden. Aber kann die Kommunikation mit dem Baby über seine Bedürfnisse wirklich als Alternative oder gar als verrückter Modetrend, der nicht von Dauer ist bezeichnet werden?

Kann man die Kommunikation oder den Umstand, dass man die Bedürfnisse seines Babys respektiert und angemessen darauf reagiert wirklich als "Alternative" oder Trend bezeichnen? Vor allem: eine Alternative zu was? Dazu die Bedürfnisse des Babys weigehend zu ignorieren, zu negieren oder zu manipulieren? Dazu das Gegenüber sei es nun ein Baby, ein Kleinkind, ein Kind oder ein Erwachsener als unvollkommen, minderwertig und unfähig anzusehen?

 

Immer wieder werde ich mit dem Vorwurf konfrontiert, dass die Windelfreiheit nur eine Quälerei für Eltern und Kind sei, dass es sich hierbei nur um eine Modeerscheinung der Ökobewegung handle und dass vor allem die Kinder zu etwas gezwungen werden, wozu sie zu so einem frühen Zeitpunkt noch gar nicht fähig sind.

Quälerei? Ein Kind kommt nicht darum herum seine Blase oder seinen Darm ....

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heißt wachsen dürfen.

Im Moment habe ich zwei Kinder und einen kleinen Vulkan der mitunter mehrmals täglich ausbricht. Laut, brüllend, wütend, mit Tränen anstatt Feuer … und wenn er sich langsam beruhigt dann lässt er sich –ich weiß, völlig unüblich für einen Vulkan, aber dieser Vulkan ist ganz einzigartig (und doch irgendwie nicht alleine)- erschöpft in meine Arme fallen … Trost und Beruhigung findet er letztendlich an der Brust. Was den Ausbruch verursacht? Ach, ganz normale Dinge halt … normal für uns. Grenzen, die wir verstehen weil wir schon ewig mit ihnen leben (nachdem wir uns ebenfalls an ihnen gestoßen haben) aber so ein kleiner Vulkan versteht sie nicht. Kann sie im Augenblick nicht verstehen. Und nicht: Will sie nicht verstehen. Denn eigentlich will der kleine Vulkan verstehen, eigentlich will er das Alles verstehen aber gerade, weil es so schwierig ist das Alles zu verstehen wird er wütend und bricht aus. Letztendlich ist der kleine Vulkan ganz wütend auf sich selbst. Er ist überfordert von all den Dingen die auf ihn einströmen und die so schwer zu verstehen sind und er ist enttäuscht, weil er sich das Alles ganz anders vorgestellt hat und er ist traurig, weil ihn seine eigenen Gefühle so überrollen.

In der Fachsprache würde man jetzt von der „schwierigen Trotzphase“ ....

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Wir kennen ihn wahrscheinlich alle, diesen netten Spruch. Ihn und viele andere. Sprüche, die uns mitunter bereits in frühester Kindheit erzählt wurden und die, wenn man ganz ehrlich ist und ganz genau hinhört, dass Misstrauen wiederspiegeln, dass Kindern in unserer Gesellschaft leider immer noch entgegen gebracht wird. Das Misstrauen in ihre Fähigkeiten und ihre Selbsteinschätzung, ihr Körperbewusstsein und ihre Kompetenzen in Bezug auf die eigenen Bedürfnisse.

Das ist doch zu gefährlich! Man kann doch nicht …! Es weiß doch noch nicht …!

Weiß es wirklich nicht? Ist es wirklich zu gefährlich und sind Eltern, die ihren Kindern mehr zutrauen verantwortungslos oder doch eher mutig? Und wie viel Gefährlichkeit oder Mut ...

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Ehrlich gesagt mag ich die Idee gewisse Entscheidungen gemeinsam mit den Kindern zu treffen bzw. sie in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Vor allem dann, wenn es um jene Dinge geht, die sie ebenso betreffen und vorausgesetzt, sie befinden sich bereits im sogenannten regelmachenden Alter, in dem es Kindern einfach Freude bereitet dabei sein zu dürfen und die Situation ist entspannt genug um längere, ruhige Gespräche führen zu können. Und ich finde nichts spannender und interessanter, als mir die Ideen und Gedanken meiner Kinder anzuhören. Aber dennoch nagt da ein unbestimmtes Gefühl der Skepsis in mir, wenn ich mir die ganze Entwicklung der letzten Jahre dahingehend ansehen und in der Praxis immer wieder erlebe, wie sehr die permanente Konsensfindung –bzw. der Versuch es dahin zu schaffen- im Chaos und der vollkommenen Überforderung enden kann.

Denn eine Entscheidung zu treffen bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen und setzt voraus, dass ...

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Sie haben ein Kind? Oh, dass tut mir aber leid … das geht nicht … mit dem System leider nicht KOMPATIBEL

Was, sie haben drei Kinder? Wie stellen sie sich das denn vor? System: ERROR

Wie das jetzt zu verstehen ist? Langsam und der Reihe nach. Ich werde versuchen diese Gedanken hier zu erläutern.

Zunächst einmal bin ich der Meinung, dass Kind und (unser) Gesellschaftssystem nicht sehr gut zusammenpassen –ist ja schon länger bekannt und jeder mit Kind wird so ungefähr wissen wovon ich spreche. Prinzipiell leben wir schon einmal nicht in einer kinderfreundlichen Umgebung und ganz ehrlich, wird es Eltern nicht gerade leicht gemacht, sich mit Kind willkommen zu fühlen.
Dabei geht es mir gar nicht um irgendwelche ...

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Krisenmanagement. Etwas, das gerade Eltern perfekt beherrschen. Mütter irgendwie anders als Väter. Aber wahrscheinlich ist es übertrieben hier Männer und Frauen zu trennen. Vielmehr sollte ich wahrscheinlich von unterschiedlichen Charakteren mit unterschiedlicher Herangehensweise sprechen … Wenn ich aber einen Blick in mein Umfeld werfe oder mit meine Erfahrungen in der jahrelangen Gruppentätigkeit anschaue, dann sind es doch tendenziell die Frauen, die Rucksäcke voll Zeug mit sich schleppen für den Fall der Fälle und tendenziell eher die Männer, die ganz ohne irgendetwas auskommen und bewundernswerter Weise doch nichts brauchen. Mit einem windelfreien Baby nach draußen zu gehen ohne auch nur eine einzige Reservehose geschweige denn irgendeine Mullwindel mitzunehmen …

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Erziehungsprobleme gibt es viele ... Bücher darüber beinahe dreifach so viele. Ein Blick in die Regale der Buchhandlungen genügt um dies zu erkennen. Nun gut, Spannungen mit Kindern gehören -wie in jeder Beziehung- gewissermaßen dazu. Es wird immer wieder die eine oder andere Handlung geben über die wir als Eltern nicht gerade glücklich sind und ich nehme jetzt stark an, ...

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Warte nur bis er lernt "nein" zu sagen!!!

 

 

Haben wir uns schon einmal die Frage gestellt, warum Babys und Kinder so oft "Nein" sagen? Haben wir schon einmal daran gedacht, dass es nicht mit ihrem Willen zu rebellieren zusammenhängt sondern lediglich eine Kopie unseres eigenen Verhaltens ihnen gegenüber ist? Wie oft ...

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