Zwischen den Jahren

Eigentlich findet der Jahreswechsel ja zur Wintersonnenwende zwischen dem 21. und dem 22. Dezember statt - und darum beginnt für unsere Familie "Weihnachten" eigetnlich auch schon an diesem Tag mit dem "Jahreswechsel". Zuerst Wintersonnenwende, dann die "Weihnacht" - wo wir die Rückkehr der Sonne feiern und die darauf folgenden Raunächte, wo wir viel und intensiv räuchern und uns ganz viel Zeit für uns nehmen.
Weil aber Silvester üblicherweise am 31. gefeiert wird - befinden wir uns gefühlsmäßig irgendwie zwischen den Jahren. Das "alte" Jahr ist nicht mehr so richtig da und das "neue" hat laut Kalender noch nicht begonnen. Also irgendwie dazwischen. Eine wichtige Zeit fürs Innehalten und "sich Zeit nehmen". Zum Nachdenken, Zurückblicken und nach vorne schauen. Aber auch eine Zeit, zum ganz im Jetzt sein und sich auf das konzentrieren, was einem wichtig ist.

Der Blick zurück ins vergangene Jahr lässt mich einerseits ziemlich nachdenklich werden - vor allem wenn ich die gesamtpolitische Situation auf der ganzen Erde betrachte. Andererseits spüre und erlebe ich, dass hier so viele Menschen um mich herum sind, mit denen ich Veränderung bewirken kann. Und das ist ein unendlich schönes Gefühl. Wir sind näher zusammengerückt und haben durch diese miteinander gehen gemerkt, dass Vieles möglich wird. Ob nun das "Frei Leben - freilernen - Neue Wege gehen" Wochenende im September, dass wir ohne die großartige Hilfe von Martina und Alex unseren lieben Nachbarn nicht geschaffft hätten, oder das Zusammenrücken und Anpacken im Freilerner Netzwerk - wo in den letzten Wochen so wunderbares entstanden ist - eine großartige neue Seite, ein wirklich gelungenes Forum und das neue Freilerner Cafe, für alle die nach virtuellem, verbalen Austausch suchen ....
Umso mehr freue ich mich auf das neue Jahr, dass für mich gleich Mitte Jänner ganz intensiv beginnt. Zuerst mit dem Seminarwochenende in TIROL (Zirl und Innsbruck) und zwei Wochen später mit dem Seminarwochenende in WIEN.
Weiter geht es danach mit zwei Freilernertreffen (Wien und NÖ - die genauen Termine werde ich euch noch rechtzeitig bekannt geben) und im Anschluss - Anfang MÄRZ - geht es dann nach Kärnten, für ein Seminarwochenende mit Authentic Parenting, Windelfrei und Freilernen ... Rundum-Info garantiert.
Wer dazwischen noch nach Austausch und Info sucht, der kommt sicherlich auch nicht zu kurz. Denn im Jänner - genau genommen am 19. 1. 2017) und dann auch im Februar (16. 2. 2017) warten wir wieder im Freilerner Studio auf euch. - Bitte beachtet hier die rechtzeitige Anmeldung über die neue Freilerner HP, wenn ihr beim internen Talk im Anschluss an die Sendung dabei sein wollt.
Somit wünsche ich euch eine wundervolle "zwischen den Jahren" Zeit, mit vielen tollen Momenten und ausreichend Zeit zum Innehalten. Ich bedanke mich bei allen, die im vergangenen Jahr unseren Verein unterstützt haben und auch weiterhin unterstützen.

Weihnachtswünsche für euch

Ich wünsche euch Zeit.
Zeit füreinander und zum Innehalten.
Zeit für euch selbst - zum Durchatmen und zur Ruhe kommen.
Zeit zum Zuhören und Gehört werden,
zum Bewusstwerden und Energie tanken.

Ich wünsche euch, dass ihr von Menschen umgeben seid,
die euch verstehen, lieben und vertrauen.
Ich wünsche euch die Ruhe und Kraft, auch schwierige Situationen zu meistern
in dem Gefühl, nicht alleine zu sein!
Ich wünsche euch das Bewusstsein, dass es nicht um irgendjemanden geht,
sondern um euch und euren Weg
Ich wünsche euch die Kraft und den Mut, euch selbst zu vertrauen und jenen Weg zu wählen,
der sich für euch richtig anfühlt!

Ich wünsche euch, dass ihr eure Freude und euer Glück, mit jemandem teilen könnt,
und die Fähigkeit, den Augenblick zu genießen.

Ich wünsche euch eine wundervolle, ruhige, besinnliche Weihnachtszeit
im Kreise eurer Liebsten.

Ohne Zucker ...

Wintersonnenwende. Draußen überzieht der Raureif zentimeterdick die Bäume. Alles ist weiß und irgendwie zauberhaft ... passend für die beginnende Zeit der Raunächte. Die lieben Kleinen schlafen schon ... müde von einem langen, intensiven Tag und ich genieße die angenehme Ruhe. Im Haus hängt der Duft vom Räuchern und den frisch gebackenen Keksen. Keksen ohne Zucker.
Wie ohne Zucker?
Na ohne Zucker eben. Bei uns gibt es keinen Zucker. Schon lange nicht mehr. Aufgehört haben wir damit noch bevor unsere Älteste auf die Welt gekommen ist und weil ich in den letzten Wochen immer wieder danach gefragt wurde, habe ich mich dazu entschlossen euch heute ein bisschen darüber zu erzählen. 
Erst gestern habe ich wieder einmal drei Keksangebote und zwei Mal Schleckerangebote abgelehnt und große Augen und Verwunderung, aber gleichzeitig auch Verständnis dafür bekommen. Das wir keinen Zucker essen verstehen eigentlich die meisten ... irgendwie halt, auch wenn sie es nicht wirklich nachvollziehen können und ganz oft meinen, dass es nur eine "Spinnerei" von uns sei und Zucker ...

Schädlich?

Wenn Kritiker oder Experten in Bezug auf irgendeine sogenannten Alternative (die meist gar keine Alternative, sondern eigentlich nur natürlich ist) Schäden für die Kleinen orten und mehr noch fürchten, dann haben die Vorwürfe und angekündigten Schäden bei näherer Betrachtung meist keine Grundlage. Viel eher werden da meist altbekannte Ängste bedient und Mythen genährt.
Interessanterweise geht es nämlich selten um jene Dinge und Umstände, die dem kleinen Individuum wirklich kurz- oder langfristig Schaden zufügen, sondern sehr häufig um die innige Eltern-Kind-Beziehung und das Rundherum ... Wie zum Beispiel den bedürfnisorientierten Umgang mit den kleinen heranwachsenden Menschen. Ich werde dabei den Eindruck nicht los, dass es genau dieser ist, vor dem sich die Experten eigentlich fürchten und den sie auf Biegen und Brechen zu verhindern versuchen. Jeder weitere Artikel hinterlässt in mir das Gefühl, dass die Verfasser um jeden Preis verhindern wollen, dass viele Eltern diesen Weg einschlagen und einen bedürfnisorientierten, achtsamen, bewussten und liebevollen Umgang mit ihren Töchtern oder Söhnen leben.

Die innige Eltern-Kind-Beziehung und der bedürfnisorientierte Umgang mit den kleinen Menschen wird bekanntlich recht gerne und besonders oft ins schräge Licht gerückt. Gut zugegeben: teilweise und ...

Regionale Treffen

Gestern war es soweit. Das erste Wiener Regionaltreffen für Eltern freilernender Kinder hat stattgefunden. Eine gar nicht so kleine, aber sehr feine Gruppe und eine tolle Gesprächsrunde hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist näher zusammen zu rücken und einander das Gefühl zu geben, nicht alleine zu sein. Ich bin mit dem Bedürfnis nach Hause gefahren, gleich einen neuen Termin für das nächste Treffen zu suchen. Besonders gefreut hat es mich, dass Heidi (Krisa) und Sigrid (Haubenberger-Lamprecht) beim Treffen mit dabei waren und wir uns in unseren Erzählungen und Eindrücken, wie auch in der Beantwortung ganz spezieller Fragen - seien sie nun rechtlicher oder alltäglicher Natur ergänzen konnten.

Es tut sich was ...
Und das ist auch gut so. Unschooling oder Freilernen mag nicht jedermanns Weg sein, aber jeder kleine wie auch große Mensch sollte eigentlich die Möglichkeit haben sich frei und selbstbestimmt zu entwickeln und zu lernen. Ob er nun zuhause ist oder in einem Gebäude namens Schule. Ohne Beschränkung, ohne Beurteilung und Belehrung, ohne Forcierung und Schubladisierung ... dafür mit angemessener Begleitung und in einer bereichernden, achtsamen und wertschätzenden Umgebung. Und genau das, wollen wir erreichen. 
Das Freilernen nicht unbedingt ohne außerhäusliche Betreuung stattfinden muss, zeigen die kleinen, individuellen Projekte die es berufstätigen oder auch alleinerziehenden Müttern oder Vätern recht gut ermöglichen, ihre Kinder frei lernen zu lassen. Kleine Projekte die durch die Initiative von Eltern entstanden sind und Raum schaffen für Alle, die sich das Freilernen zwar vorstellen können, aber nicht wissen wie sie es umsetzen könnten oder auch Angst davor haben, auf sich alleine gestellt zu sein.

Ziel ist es, nicht nur, regelmäßig und flächendeckend in ganz Österreich derartige Regionaltreffen abzuhalten, sondern durch die regionalen Treffen Vernetzung einerseits zwischen den einzelnen Freilerner Familien zu ermöglichen, andererseits auch zwischen den Familien und den bestehenden "Freilerner"Projekten.
Und eigentlich wollte ich euch an dieser Stelle jetzt ein paar Eindrücke in Form von Bildern bieten, aber wie es so ist, hat der Fotoapparat recht gut in meinem Rucksack gelegen. Die Große - die mir eigentlich versprochen hat zu fotografieren hat ihn ebenso vergessen, wie ich auch. Viel zu spannend war für mich die Gesprächsrunde und für die Große das Spielen mit den anderen.
Darum hier ein paar Fotos vom Freilernertreffen im November und das Versprechen, dass ich das Fotografieren beim nächsten Treffen jemandem übertragen werde :-).

     

wachsen und größer werden ...

sich selbst finden ... entdecken wer man ist und was man will.
Wenn kleinen Menschen größer werden, dann ist das in unserer Gesellschaft meist mit den Worten Trotzalter und Pubertät verbunden. Und mit all den kleinen und großen Zwischenbegriffen, die sich darum ranken, vor allem aber auch mit den Begriffen "SCHWIERIG", "ANSTRENGEND" und "KOMPLIZIERT" und mit dem Hinweis, das man (die Eltern) froh sein soll, wenn "es" (das Trotzalter, die Pubertät) vorbei ist.
Ich habe mich immer gefragt warum das so ist. Mit kleinen Menschen leben ist doch etwas Schönes. Oder nicht? Ja, manchmal anstrengend und gelegentlich auch kompliziert und schwierig - stimmt schon. Aber das liegt nicht nur an den Kleinen. Ganz bestimmt nicht. Sondern sehr oft an uns und der Art und Weise, wie wir auf sie reagieren.

Von Klein bis Groß
Im Grunde ist hier bei uns zuhause gerade alles vertreten. Vom angeblichen Trotzalter bis zur angeblichen Pubertät. Die ganze Bandbreite. Das komische ist nur, ich merke nichts davon. Weder vom Trotzalter, noch von der Pubertät. Mal abgesehen davon, dass diese beiden für mich

Schenken

Jetzt ist es also wieder soweit. Der Winter ist gekommen und mit ihm die Weihnachtszeit. Was die kleinen Menschen hier alljährlich wieder dazu veranlasst ständig und immer und eigentlich laufend zu basteln und Weihnachtskarten zu machen. Basteln und Zeichnen zählt im Winter eigentlich zu den Hauptbeschäftigungen, wenn nicht gerade strahlendes Winterdraußenwetter herrscht.

Und weil hier so viel gebastelt und gezeichnet wird, weil ständig irgendwelche Leckereien produziert oder Ideen verwirklicht werden, gibt es hier auch keine Weihnachten ohne Geschenke. Denn Schenken ist ja eigentlich was sehr Schönes, wenn man sich Gedanken über den Menschen macht, dem man eine Freude bereiten möchte, dem man zeigen möchte, dass man an ihn denkt  und es muss nicht immer mit Kaufen und Wegwerfen oder auch nutzlosem Zeug in Verbindung stehen.
Weihnachten ohne Geschenke?
Das ich von Christkind und Co wenig halte wissen ja die meisten von euch schon. Also wenig ... sagen wir so, ich möchte keine Geschichten erzählen, die ich in ein paar Jahren dann wieder umdrehen und relativieren muss oder noch schlimmer, die dann irgendwann ...

Onlinekongress Glückliche Babys und Kleinkinder

START HEUTE !!!!!!! Und mein Interview gibts dann am Montag ... zum Thema Windelfrei und was für Eltern wichtig ist zu wissen.
Schaut rein, hört zu und holt euch wichtige, spannende und vor allem auch entspannende Infos zum Leben mit Babys und Kleinkindern ...

 

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