Jetzt ... ganz dringend

Manchmal müssen die Dinge einfach warten. Dinge, die in Anbetracht des ganz dringenden Nähebedürfnisses der kleinen Menschen um einen herum schlicht und einfach warten müssen. Müssen, weil sie in bestimmten Augenblicken einfach gänzlich unwichtig werden ... oder werden sollten. Denn nichts, aber auch gar nichts kann wichtiger sein, als von einem kleinen Menschen in einer bestimmten Situation oder Phase ganz dringend gebraucht zu werden. Mit Haut und Haaren (könnte man eigentlich sagen), körperlich und geistig, ...

Prioritäten setzen
Was ist wirklich wichtig? Was zählt jetzt, in dem Augenblick?

Mit einem fiebernden Zahnungsbaby, dass einen weder aus den Augen noch aus den "Armen" lassen wollte, hat man ausreichend Zeit sich über derartige Dinge den Kopf zu zerbrechen, während man dabei zusieht wie der Berg an Arbeit wächst und wächst und wächst ... Aber manchmal wird

Kunterbunt Teil 3

Ich bin müde. Ein langer Tag liegt hinter mir. Draußen lachen und quietschen die Großen in den letzten Sonnenstrahlen bei einem ihrer Ballspiele, Opa und Papa daneben die über irgendetwas fachsimpeln und der Hund mitten drinnen. Die Kleinen, sind endlich eingeschlafen. Nach einem langen Tag voller neuer Eindrücke und Erlebnisse und ich ... ich genieße die paar Minuten Zeit für mich und das Schreiben ohne Unterbrechung.

Unterwegs sein macht müde ...

Sieben Menschen und ein Hund. Unterwegs um neue Eindrücke zu sammeln. Unterwegs um ein wenig Familienzeit zu genießen und Freunde zu besuchen oder zu treffen. Unterwegs um einfach nur unterwegs zu sein. Stehen zu bleiben wo es gefällt, weiter zu fahren, wenn man keine Lust mehr aufs Stehen bleiben hat. Neue Kontakte knüpfen und neue Orte finden. Und mittendrinnen und zwischendurch Geschichte, Biologie, Geografie, Fremdsprachen und so weiter und so fort. Nicht etwa in Form von Bildungs- oder Kulturreisen. Nein, einfach mitten drinnen im Alltag, in den Gesprächen und den Kontakten. Dort eine Burgruine entdeckt, dort ein kleines Dorf mit ganz lieben Menschen, die uns Karotten schenken oder Ringlotten. Da eine Altstadt mit wunderschönen Häusern und Plätzen und einem Markt den man am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte, weil er so voller buntem Treiben ist. Und dort ein schönes Plätzchen am Meer wo die Zeit stehen....

IMPFKONGRESS 2016

Der Blick in unser lebendiges, frei lernendes und durchaus auch mal chaotisches Leben muss heute mal etwas warten.

Der Impfkongress steht vor der Türe und den möchte ich euch natürlich ans Herz legen. Mirjam Adams, hat neben ihrem Mamasein von 10 Kindern unglaublich viel Zeit investiert und einen großartigen Kongress auf die Beine gestellt. Ein Kongress, der dazu beitragen soll euer Wissen zu erweitern und euren Weg zu finden.

Vielleicht eines vorab: Es ist kein Pro und Contra Kongress, der euch auf irgendeine Seite ziehen und beeinflussen soll. Nein, es ist ein Kongress, der euch Informationen bieten und andere Wege/Möglichkeiten zeigen soll.

 

VIEL SPAß beim Anschauen und Zuhören: http://impf-kongress.de/

PS: Mein Interview gibts übrigens gleich am ersten Tag (4. 7. 2016) zum Anschauen online.

Lass mich mal probieren ...

und gib mir die Zeit, die ich brauche

schmecken, erfahren, ausprobieren, kosten, kennenlernen ... Essen lernen ist mit ganz vielen Eindrücken verbunden. Und es braucht Zeit. Zeit die die Babys meiner Meinung nach heute - wie in so vielen Bereichen - leider kaum mehr bekommen. Nicht von den vielen Tabellen und Maßstäben, die unser Leben begleiten und nicht von den Kinderärzten, die oft und gerne Druck machen, bei diesem Thema. Weil in Lehrbüchern steht, wie der Beikoststart zu verlaufen hat, weil irgendwer irgendwann einmal auf die Idee gekommen ist, dass Essen lernen nach Plan verlaufen muss, weil das Gewicht des Babys leider ganz oft im Vordergrund steht statt die Frage ob es gedeiht und es ihm gut geht oder auch, weil irgendwann einmal irgendwer auf die Idee kam, dass Muttermilch mit zunehmendem Alter des Babys an Menge abnehmen und nicht mehr so ausgiebig sein würde. Zum letzten Punkt: Dem ist natürlich nicht so. Es stimmt schon, dass Stillen alleine dem Baby irgendwann einmal nicht mehr ausreicht. Aber nicht, weil es zu wenig wäre, sondern einfach, weil es dann zu dem Zeitpunkt für ....

Kunterbunt Teil 2

Wo man hinschaut Sommer- und Ferienstimmung. Der Schulschluss ist zum Greifen nahe und wo man hinkommt werden die Kinder gefragt, ob sie sich schon auf die Ferien freuen. Ich kann mich noch gut erinnern wie das war - diese Stimmung am Schuljahresende und die Freude, wenn man die Schulsachen für die nächsten Wochen in ein Eck schmeißen kann und nicht mehr anschauen muss.
FERIEN?
Den Begriff Ferien in der Art und Weise (verbunden mit diesen eben erwähnten Gefühlen) kennen unsere Kinder gar nicht. Sie wissen sehr wohl, dass Ferien so eine Art Pause sind und dass Schulkinder so etwas haben und dass sich auch die Musikschule daran hält ... aber sie selbst? Sie machen keine Ferien. Ferien? Brauch ich nicht. Hat unsere Fünfjährige letztens einer älteren Dame geantwortet, als diese eben danach gefragt hat ...Tja und ...

Zuhören und Verstehen

Das klingt ja immer alles ganz logisch und einfach und verständlich. Eigentlich. Und es ist ja nicht so, dass man es nicht auch leben möchte. Und meistens gelingt das ja auch ganz gut. Gerade dann, wenn man entspannt ist und eigentlich alles ganz super läuft. Aber manchmal ... manchmal da ist es echt schwer. Das mit dem Zuhören und dem Verstehen.

Ich erlebe es in Beratungsgesprächen ganz häufig, dass Eltern nicht nur verzweifelt sind, weil das mit dem Verstehen und Zuhören nicht ganz so klappt, wie sie sich das vorgestellt haben und es dann immer wieder zu Spannungen kommt, sondern die mitunter auch wirklich enttäuscht sind von sich selbst, weil sie "das" nicht schaffen.

Was ist "das" eigentlich

Mit "das" ist meist der liebevolle und achtsame Umgang miteinander gemeint. Dieser Umgang, der sich in der Theorie immer so schön anhört und den man sich so richtig gut vorstellen kann ... Harmonie pur einfach. Aber dann, in der Praxis, im täglichen Leben sieht es dann doch immer etwas anders aus. Manchmal möchte man zuhören und verstehen, manchmal möchte man sich wirklich Zeit nehmen, für dieses kleine heranwachsende Wesen da vor einem oder die etwas größeren sich gerade selbst findenden Wesen. Aber dann ist ....

Kunterbunt Teil 1

Das Leben als Freigeister und Freilerner, das Leben ohne Schule und ohne Kindergarten und überhaupt mit recht viel ohne oder ganz viel "frei" ... Mit dem Gedanken immer wieder einmal (oder eher auch regelmäßig) etwas über unser Leben als freischaffende und freilernende Großfamilie zu erzählen habe ich schon öfters gespielt, es dann aber immer wieder aufgrund der vielen anderen Ideen sein lassen oder Einblicke durch die einzelnen Blogeinträge gewährt. Nun aber habe ich mich dazu entschlossen hier ein wenig frischen Wind hinein zu bringen und eure Fragen in Bezug auf dieses etwas andere Leben mit ca. einmal wöchentlich erscheinenden Einblicken zu beantworten.

Der Alltag?

Bunt und trotz einer gewissen Struktur nicht selten etwas chaotisch. Derzeit bedingt auch durch die Verselbstständigung unserer Zweijährigen, die einfach alles macht, was die Großen machen ... und darüber hinaus noch so einiges. Das fängt bei ganz kleinen Dingen an, die ja auch schon im Bereich der Machbarkeit liegen und eigentlich
ganz gut klappen, geht aber auch weiter in Richtung Chaos verursachen. Wenn sie beispielsweise beschließt ...

Schlaf gut

oder auch: Schlaf durch?

Der liebe Schlaf und die langen Nächte und die vielen Mythen, die sich darum ranken und die zahlreichen Bücher, die darüber geschrieben wurden, um die lieben Eltern von den kleinen Menschen zu verunsichern und ihnen einmal mehr zu zeigen, dass sie schlicht und einfach zu wenig tun oder noch besser dringend etwas tun müssten, weil der kleine Mensch da bei ihnen erst von ihnen lernen müsste, wie das so ist mit seinen Bedürfnissen und vor allem müsste er erst schlafen lernen und wenn er das nicht rechtzeitig lernen würde, dann ... und auf dieses DANN folgt eine ganze Reihe an furchtbaren und entsetzlichen Auswirkungen auf den kleinen Menschen aber vor allem auf die Eltern. Sie würden nie schlafen können und hätten den kleinen und später dann immer größeren Menschen sicher ständig um sich. Ganz zu schweigen davon, dass dieser kleine Mensch immer ... aber auch wirklich immer von ihnen abhängig sein würde beim Einschlafen, wenn sie ihm das nicht rechtzeitig lernen würden ... 
In weiterer Folge wird den Eltern meist erläutert, was sie machen müssten oder unbedingt lassen müssten, damit der kleine Mensch endlich durchschläft. Da gibt es dann Empfehlungen wie abends Fläschchen oder Brei zu füttern, weil kein Baby mit Muttermilch durchschlafen könnte und wenn es nachts trotzdem aufwacht dürfte man ihm nur Wasser geben, damit es sich daran gewöhnt, dass es nachts nichts bekommt. Auf jeden Fall müsste das Baby eine Windel tragen die dann absolut nicht gewechselt werden darf, weil das Baby sich sonst ans nächtliche Aufwachen gewöhnen würde. Überhaupt sollte das Baby alleine schlafen und man sollte unbedingt warten, wenn es weint oder unruhig ist ... also auf keinen Fall schnell zu ihm laufen, sonst würde es sich nicht lernen selbst zu beruhigen. Klingt nicht gerade nach liebevoll und achstam ... viel eher nach Tortur und Willkühr, nach Qual  ... 

Schlafen will gelernt sein?

Sagen wir so: Babys können ...

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