Global Home Education Conference 2012 ...

... diese findet zur Zeit in Berlin statt und soll Aufklärungsarbeit leisten und Aufmerksamkeit für ein so wichtiges Thema wie die Bildungsfreiheit erregen. Abgesehen davon gilt es Missverständnisse aus dem Weg zu räumen und klar darzulegen, dass Bildung zu Hause eine Lernform ist, die vielleicht nicht für jederman passend aber neben anderen Bildungswegen ihren eigenen Wert hat.

 

"GHEC 2012 ist eine Konferenz für Bildungspioniere, Eltern sowie an Home Education/ Freilernen interessierte politische Entscheidungsträger

Bildung zu Hause (Home Education) oder Freilernen ist derzeit die am schnellsten wachsende Form primärer Bildung. So, wie Schule eine Innovation der frühen Industriegesellschaft war, sist Home Education die pädagogische Innovation der frühen Wissensgesellschaft. Home Education hat Forscher wie Immatrikulations-Zulassungsbehörden mit ihren sowohl in akademischer wie in sozialer Hinsichthervorragenden Resultaten überrascht. Allmählich entfaltet sich ein neues Verständnis von Lernen und Entwicklung, das im Laufe der Zeit unsere Ansichten über Bildung und Ausbildung ändern wird. Niemand weiß, wie Ausbildung in der reifen Wissensgesellschaft aussehen wird, aber Home Education/Freies Lernen liefert grundlegende Erkenntnisse über das Lernen der Zukunft. Sehr wahrscheinlich werden wir eine Vielfalt von verschiedenen Lernormen d für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen erleben. (...) Quelle:  http://www.ghec2012.org 

 

Warum Freilernen? Warum Lernen zu Hause? Warum ... wo es doch Schulen gibt denen man die Bildung unsrer Kinder anvertrauen kann? ...

Sonst noch was? Gehts noch?

WINDELFREI? EIN BABY OHNE WINDEL? Wie verrückt ist den das?! Das ist sicher nichts für uns.

Ich habe Besseres zu tun als die ganze Zeit mein Kind zu beobachten und darauf zu warten, dass es mir sein dringendes Ausscheidungsbedürfnis zeigt. Für was gibt es denn Windeln? Ich habe Besseres zu tun als ständig hinter meinem Kind her zu sein damit es nicht daneben macht oder es vielleicht gar ständig umziehen zu müssen, weil es ständig daneben macht und ich nicht hinterher komme Ich habe so schon genug Wäsche und Arbeit, da soll ich auch noch meinem Kind hinterher sein und es über ein Töpfchen halten, vielleicht gar noch alle paar Minuten?

 

Ja, ich auch. Ich habe auch Besseres zu tun als mein Baby unter ständiger Beobachtung zu halten. Ich habe auch Besseres zu tun als ständig Wäsche zu waschen -obwohl man das mit drei Kindern soundso schon tut. Ich habe Besseres zu tun als ständig nasse Hosen zu wechseln oder kleine Lacken am Boden zu beseitigen und ständig hinter meinem Kind hinterher zu laufen um nur ja keine Grimasse zu übersehen die vielleicht ein Ausscheidungsbedürfnis andeuten könnte! Und trotzdem ...

Blog- und Vereinsmitgliedschaft 2013

Ihr seid schon immer davon überzeugt gewesen, dass sich etwas verändern muss und ihr Teil dieser Veränderung sein wollt?

Ihr seid schon immer davon überzeugt gewesen, dass die Verbreitung der Idee eines liebevollen und respektvollen Umgangs mit dem Kind und seinen Bedürfnissen (angefangen von der natürlichen Säuglingspflege, Windelfreiheit etc. bis hin zum freien und selbstbestimmten Lernen) unterstützt gehört?

Jetzt habt ihr die Möglichkeit dazu! 

 

 

 

Der Verein für natürliches Aufwachsen und selbstbestimmtes Leben garantiert, die Verbreitung und Förderung der Idee und Praxis von Beziehung statt Erziehung, von einem liebevollen und achtenden Umgang mit dem Kind und seinen Bedürfnissen. Er garantiert eine Sensibilisierung der Gesellschaft für alle Formen von Missachtung, Gewaltanwendung und Unterdrückung im Umgang mit dem Kind und seinen Bedürfnissen sowie die Verbreitung von Idee und Praxis der natürlichen Säuglingspflege (Windelfreiheit) und des freien und selbstbestimmten Lernes.

Mit eurem Beitrag unterstützt ihr die Arbeit des Vereins und helft mit, Vorträge, Seminare und Gruppen überall und auch für finanziell schwächere zu ermöglichen!

 

Eine Mitgliedschaft ist mehr! Sie bedeutet vergünstigte Teilnahme an den Gruppen und ein uneingeschränktes Lesen der Blogeinträge, sie bedeutet Unterstützung für eine gute Sache und das Fortbestehen der Vereinstätigkeit!

 

 

Wer sich noch diese Jahr als neues Vereinsmitglied (Blog- und Vereinsmitgliedschaft) für 2013 registriert, bekommt die letzten Wochen von 2012 gratis dazu!!!

 

Asiatöpfchen vs. Plastikschüssel aus dem Küchenkasten

nach der gefühlten hundertsten Anfrage ob wir Asiatöpfchen verkaufen konnte ich nicht anders ....

Nein, wir verkaufen keine Asiatöpfchen und das hat auch einen guten Grund: da es schon genug Plastik auf der Welt gibt, vertreten wir die Idee des möglichst plastikfreien Lebens und wollen alleine deshalb schon kein Plastik verkaufen.

 

Es mag schon sein, dass das Asiatöpfchen seine Vorteile hat und recht praktisch ist, wenn man ein windelfreies Baby hat. Aber, wie so viele andere Dinge stellt auch der Erwerb eines solchen Töpfchens keine Notwendigkeit dar. Dem Töpfchen gegenüber stehen zudem zahlreiche Plastikschüsseln aus dem Küchenkasten oder einfache Sandspielkübelchen -im Erwerb um ein Vielfaches günstiger als das Asiatöpfchen- , von denen wohl jeder das eine oder andere zuhause hat, was nicht mehr in Verwendung ist und eigentlich schon lange den Stempel "muss auch mal entsorgt werden" trägt und die ebenso bequem und praktisch sein können. Auch wenn es -wie so vieles- immer wieder im Internet behauptet wird, das Asiatöpfchen ist kein MUSS für windelfreie Babys.

Eine hohe Rührschüssel für Schlagobers, der Plasitkweidling den wir nicht mehr brauchen, das zwanzigste Sandspielkübelchen das Zuhause herumliegt und über das wir uns sowieso nur mehr ärgern weil es eigentlich im Weg ist ... der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und zur Not tut es auch der zu einer Schüssel geformte Wasserball der überhaupt das ultimative, platzsparende Töpfchen darstellt.

Windelfrei und Attatchment Parenting ...

... wo besteht hier die Verbindung oder Verknüpfung. Sind die zwei untrennbar miteinander verbunden oder gibt es das eine auch ohne das andere ....

Eines vorweg: WINDELFREI KANN VON ALLEN OHNE IRGENDEINE EINSCHRÄNKUNG PRAKTIZIERT WERDEN. Aber dazu später etwas mehr zunächst einmal die Einleitung. Sobald man sich näher mit der Thematik auseinandersetzt bekommt man wohl auch den einen oder anderen Mythos zu hören. Und die meisten von euch haben wahrscheinlich schon viele Mythen über die Windelfreiheit gehört oder sind damit durch einen vorwurfsvolle Ansage in Verbindung gekommen. Wie zum Beispiel jene, dass windelfreie Babys immer nackt sein müssten oder jenen Mythos, dass Mütter und Väter von windelfreien Babys 24 Stunden am Tag im Beobachtungsmodus sein müssen, damit das überhaupt "funktioniert" so ohne Windel ...

Windelfrei und Attatchment Parenting ... auf die Idee hier eine symbiotische Verbindung herzustellen bin ich noch nicht gekommen ... aber scheinbar jemand anderer, denn gestern hat mich ...

und immer wieder der Streik

Linis These, es liegt an der Beziehung.... und in dem deutschen Windelfrei Blogs und Foren, da geht es ständig um Thema Sreik ...und so weiter. Zitat aus einer eben erhaltenen Mail.

Drehen wir einmal den Spieß um. Betrachten wir die Situation vom Baby aus. Ich habe gestern abend über das Problem der Kopflastigkeit geschrieben, mit der wir prinzipiell an viele Dinge herangehen, mitunter auch an die Kommunikation mit dem Baby über sein Ausscheidungsbedürfnis. Diese Kopflastigkeit führt dazu, dass man ständig an das mögliche Ausscheidungsbedürfnis des Babys denkt und schon nicht mehr ruhig und gelassen ist. Sie führt dazu, dass man bei jedem Mucks aufschaut, jeden Gedanken mit der Frage beendet, ob man nicht vielleicht doch mit dem Baby auf die Toilette gehen soll. Und dann soll das Baby da auch noch mitspielen.
Ich wäre die erste, die mit Abwehr und Protest reagieren würde.

Ich glaube kaum, dass es jemanden gibt, der sich nicht daran stören würde, wenn er ständig zur Toilette "getragen" werden und nach einem dringenden Bedürfnis gefragt werden würde. Warum sollte es den Babys da anders gehen?
Dass in den deutschen Blogs und Foren leider immer wieder über diese Thematik geschrieben wird, hängt einerseits sicherlich damit zusammen, dass das Thema einfach aufgrund der Kopflastigkeit präsent ist, andererseits aber auch damit, dass es schlicht und einfach gut zum derzeitigen Mainstream passt. Wir wälzen gerne Probleme, wir bewegen uns ständig im Kopf und suchen nach dem Hacken an etwas, wir geben uns nicht damit zufrieden, dass es uns gut geht, sondern leben in der ständigen Erwartung, dass das nicht so bleiben wird.
Ein Baby pinkelt manchmal in die Hose und manchmal auf den Boden. Jede Kultur in der die Windelfreiheit vollkommen normal ist kennt das und würde nicht großartig darüber berichten geschweigen denn ein ganzes Problemthema daraus machen. Manchmal erwischt man ein Lulu/Pipi etc. eben nicht. Da wird ein wenig gewischt, gelacht, eine neue Hose angezogen und die Sache hat sich.
Wir aber beginnen zu analysieren und nachzudenken, wir erwarten das Schlimmste und werden verbissen und im Endeffekt, geht gar nichts mehr.

Und schon haben wir den totalen Streik und dieser Streik ist nicht natürlich. 

Ja manchmal kommt es vor, dass ein Baby sich jetzt nicht halten lassen möchte, trotz einem dringenden Bedürfnis. Aber es kommt auch vor, dass es jetzt gerade nicht an der Brust trinken oder essen möchte, trotz eindeutigem Hungergefühl. Es kommt auch vor, dass es jetzt nicht schlafen möchte obwohl es müde ist und es kommt auch vor, dass es nicht angezogen werden möchte obwohl im offensichtlich kalt ist ...

Ein Baby ist nun einmal keine Puppe mit der wir machen können was uns gerade gefällt ohne dass es sich bemerkbar machen würde. Es hat ebenso seine Bedürfnisse und Gefühle, Prioritäten und Notwendigkeiten, die die meiste Zeit über recht gut mit den unseren kooperieren, manches Mal aber einfach nicht übereinstimmen ... dass ist keine Abnormität, sondern schlicht und einfach das Leben!!!

es geht ums Vertrauen ...

es geht weder um die Frage der Eignung noch um irgendwelche anderen Faktoren. Babys sind keine Maschinen mit irgendwelchen Funktionen, die man dann einfach zu betätigen hat. Ebensowenig sind es die Eltern.

Aufgrund unserer Prägung versuchen wir immer all jene Dinge zu erklären und zu analysieren. Wir wundern uns darüber, warum sie nicht "funktionieren" und suchen nach Fehlern in uns selbst, in unserem Baby, in der Umgebung oder wo auch immer, anstatt einfach unser Hirn im wahrsten Sinne des Wortes einmal abzuschalten. Was eine "gute" Kommunikation ausmacht, für die man keine Worte braucht, ganz gleich ob nun mit einem Baby, einem Kind oder einem Erwachsenen ist nicht die Kopflastigkeit, sondern die "Bauchlastigkeit".

 

Ein Baby ohne Windel braucht keine Analysen irgenwelcher Signale und es braucht auch keine Erklärungen. Was es braucht sind Eltern, die ihm vertrauen und sich selbst. Zugegeben, das hört sich alles mitunter sehr abgehoben an. Vor allem dann, wenn man sich gerade in einer Phase befindet, in der man sich wieder einmal selbst nicht vertrauen kann, geschweige denn dem Baby und aus dem Grund entweder ständig nasse Hosen hat oder (wieder einmal) auf Windeln zurück greift. Aber eine Mutter oder ein Vater mit einem Baby ohne Windel weiß im Grunde ganz genau, wann das Baby ein dringendes Bedürfnis hat. Das Problem liegt also keineswegs im Erkennen oder gar beim Baby, sondern schlicht und einfach im genauen zuhören und hinhören, im zulassen und vertrauen. Und hier liegt der Haken, denn obwohl die Mütter und Väter in 99,9% der Fälle ganz genau wissen, wann ihr Baby muss, trauen sie es sich selbst nicht zu dieses Bedrüfnis erkannt zu haben, zögern oder verwerfen das Gefühl als blöden Gedanken. Probieren sie es dennoch, dann meist mit dem Gedanken im Kopf, dass es wahrscheinlich eh nicht funktionieren wird. Die Weigerung des Babys ist dann meist die perfekte Bestätigung für sie, die nasse Hose ein weiteres Stückchen für ihren von mangelndem Selbstvertrauen getränkten Frusthaufen, der von Tag zu Tag größer wird.

Aber wer sich selbst vertraut, wer sich auf seine Wahrnehmungen einlässt, wer seinem Baby vertraut und sich auf keine Zeichen oder Signale oder sonstige Dinge fixiert der wird auch relativ schnell erkennen, dass es in Wahrheit nur ein Problem gibt. Nämlich unser eigenes Misstrauen. 

Startet doch einmal einen Versuch: für jedes Mal, bei dem ihr gewusst habt das euer Baby muss und ihr nicht darauf eingegangen seit, für jedes Mal, wenn ihr die nasse Hose vorausgesagt hab, für jedes Mal wo ihr denkt ihr solltet zu eurem Baby gehen bevor es wieder nass ist und ihr nicht darauf eingeht (nur um ein paar Minuten später eine nasse Hose zu wechseln) für all diese Male macht euch einen Punkt und am Abend zählt ihr dann die Punkte zusammen.

Es geht nicht darum alles gleich im Töpfchen zu haben, sondern darum zu erkennen, dass man es weiß und fühlt. Hat man das erkannt, ist es nur mehr ein kleiner Schritt ins Vertrauen und ein noch kleinerer zu weniger nassen Hosen.

Also lasst die Kopflastigkeit einmal bei Seite und vertraut auf euer Bauchgefühl!!!

Ausbildung zur Windelfrei-Beraterin

Neueste Ankündigung vom Verein für natürliches Aufwachsen und selbstbestimmtes Leben:

 

Windelfrei Österreich - europäisches Institu für nat. Säuglingspflege

Wir freuen uns euch den ersten Termin zur Ausbildung zur zertifizierten Windelfrei-Beraterin bekannt geben zu können. Gemeinsam mit anderen Expertinnen auf dem Gebiet der Familienbegleitung wird Lini Lindmayer ab März 2013 eine fundierte Ausbildung anbieten, die Frauen dazu befähigt Gruppen für Eltern von Babys ohne Windeln zu begleiten sowie ihre Fragen zum Leben mit Kindern zu beantworten.

Nach dem Konzept der LLL-Stillberaterinnen (www.lalecheliga.de) werden ehrenamtliche Mitarbeiterinnen ausgebildet, die (werdende) Familien in dieser spannenden und aufregenden Zeit begleiten. Neben dem eigenen Erfahrungsschatz mit einem windelfreien Baby setzt die Ausbildung ein grundlegendes Verständnis des liebevollen und respektvollen Umgangs mit Kindern, sowie die Mitgliedschaft im Verein für natürliches Aufwachsen und selbstbestimmtes Leben voraus.

 

Der genaue Ablauf der Ausbildung sowie Infomaterial können sie ab sofortDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anfordern!

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