Ausbildung zur Windelfrei-Beraterin

Neueste Ankündigung vom Verein für natürliches Aufwachsen und selbstbestimmtes Leben:

 

Windelfrei Österreich - europäisches Institu für nat. Säuglingspflege

Wir freuen uns euch den ersten Termin zur Ausbildung zur zertifizierten Windelfrei-Beraterin bekannt geben zu können. Gemeinsam mit anderen Expertinnen auf dem Gebiet der Familienbegleitung wird Lini Lindmayer ab März 2013 eine fundierte Ausbildung anbieten, die Frauen dazu befähigt Gruppen für Eltern von Babys ohne Windeln zu begleiten sowie ihre Fragen zum Leben mit Kindern zu beantworten.

Nach dem Konzept der LLL-Stillberaterinnen (www.lalecheliga.de) werden ehrenamtliche Mitarbeiterinnen ausgebildet, die (werdende) Familien in dieser spannenden und aufregenden Zeit begleiten. Neben dem eigenen Erfahrungsschatz mit einem windelfreien Baby setzt die Ausbildung ein grundlegendes Verständnis des liebevollen und respektvollen Umgangs mit Kindern, sowie die Mitgliedschaft im Verein für natürliches Aufwachsen und selbstbestimmtes Leben voraus.

 

Der genaue Ablauf der Ausbildung sowie Infomaterial können sie ab sofortDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anfordern!

du hast ja Zeit...

"du kannst das ja alles machen" ...

 

Wie oft hören Mütter diese Sätze. Mütter, die zu Hause bei ihren Kindern sind; Mütter die von zu Hause arbeiten, die weniger arbeiten, Mütter die ihre Kinder tragen ...

 

Das Geschäft mit den Eltern ...

... es ist ja nicht gerade so, dass Eltern mit Babys und Kindern ein besonderes Willkommen erfahren würden, ganz gleich wo sie hingehen. In der Gesellschaft sind Eltern mit Kindern zwar geduldet aber je mehr Kinder sie haben, desto schräger werden sie angesehen. Wo Eltern aber gerne gesehen werden ist, wenn sie ihren Geldbeutel öffnen um wieder irgendein Produkt zu kaufen, von dem ihnen weiß gemacht wurde, dass sie es unbedingt benötigen. Wobei die vermeintliche Notwendigkeit vieler Produkte schon auf den ersten Blick als Reinfall gewertet werden kann und bei denen man spätestens nach dem ersten Gebrauch merkt, dass sie nicht nur überteuert waren sondern auch vollkommen sinnlos sind. Das Maß an Absurdität erreichen Produkte, die für die Unterstützung einer bestimmten Sache verkauft werden, diese aber durch ihren Gebrauch aber alles andere als unterstützen sondern lediglich dazu führen, dass ...

Windelfrei in die kalte Jahreszeit

Ein Baby ohne Windel ... das ist ja ein recht netter Gedanken zumindest im Sommer. Aber im Winter ist das doch unmöglich. Wie soll man das dann denn machen mit so einem kleinen Baby und noch dazu bei der Kälte und überhaupt ... da sind doch Windeln viel praktischer ... oder?

Abgesehen davon, dass Windeln nicht praktisch sind und weder im Sommer noch im Winter darum herum kommt diese zu wechseln, ist Windelfreiheit auch im Winter machbar, umsetzbar und möglich. Wieder einmal geht es darum nicht im Kreis zu denken sondern einfach umzudenken. Meine drei windelfreien Kinder sind alle in der kalten Jahreszeit auf die Welt gekommen. Und nicht etwa da, wo es nur mehr eine Frage der Zeit war bis es wieder warm werden würde, sondern gleich zu Beginn der kalten dunklen Jahreszeit. Also zu einem Zeitpunkt, wo diese es sich gerade erst gemütlich gemacht hat und ihr Besuch noch Monate dauern wird. Trotzdem habe ich mich mit meinen Babys ohne Windel nicht zuhause neben dem Ofen verkrochen sondern war genauso draußen unterwegs. Die Babys im Tragetuch eingemummelt und unter meiner Jacke gut geschützt vor der Kälte, angezogen mit praktischer, leicht aus- und wieder anzuziehender Kleidung.

 

 

Wie diese praktische Kleidung im Winter aussehen kann? Bevorzugt aus natürlichen Materialen, die bekannt dafür sind, Temperaturausgleich zu schaffen, in Schichten und bestehend immer aus Hose und Oberteil anstatt einem Einteiler. Warum in Schichten? weil man dann immer wieder etwas wegnehmen oder hinzufügen kann, falls man es als zu warm oder zu kühl empfindet. Warum keine Einteiler? Weil es wahnsinnig schwierig ist, das Baby aus diesem heraus zu schälen und dabei keine Hektik zu entwickeln, wenn man das Baby nirgends hinlegen kann oder man das Gefühl hat es muss schon sehr dringend (auch wenn das vielleicht nicht der Fall ist).

 

Meine bevorzugten Materialien im Winter ...

genervt, ausgepowert, erschöpft ... Teil 2

Wonach streben wir? Welchem Ziel hetzen wir hinterher?

Ich habe keine Zeit oder dazu habe ich keine Zeit, dazu fehlt mir die Zeit oder wenn ich doch die Zeit hätte ... das sind wohl unsere liebsten Aussagen in Bezugt auf gewisse Dinge. In Bezug auf das Zusammenleben mit Baby/Kind geht es meist darum, dass man nicht die Zeit hat zu tragen oder zu stillen, dass einem die Zeit fehlt mit ihm über seine Bedürfnisse zu kommunizieren oder auf seine Bedürfnisse respektvoll einzugehen. Schlimm wird es dann ...

Genervt, ausgepowert, erschöpft ... Teil 1

und einfach nur unrund. Alles was man möchte ist eine ruhige Minute (oder auch mehrere) ohne gefordert und verlangt zu werden.

Zugegeben: niemand bereitet uns darauf vor, was es heißt 24 Stunden am Tag rund um die Uhr für ein anderes Individuum verantwortlich und zuständig zu sein. Niemand sagt uns, was es heißt, nicht einfach gehen zu können und die Arbeit jemand anderem zu überlassen.
Ein Baby braucht, möchte gehalten, getragen, versorgt, gekuschelt und gehört werden ...

Es ist an der Zeit, ...

anzuerkennen, dass es im Leben nicht darum gehen kann, sich allen vermeintlich richtigen Wegen zu unterwerfen, nur weil wir gelernt haben, dass "man es eben so machen muss". Es ist an der Zeit zu verstehen, dass ein Weg sich nur dann "leicht" geht, wenn er stimmig ist. Es ist

 

an der Zeit zu verstehen, dass wir nicht Gott und der Welt die Schuld an unserer Situation geben und uns somit der Verantwortung entziehen können. Denn die Verantwortung liegt in unseren Händen. Wir sind es, die darüber entscheiden wie die Welt aussieht und wie sie für unsere Kinde

r aussehen wird.

Wenn wir uns immer in die bequeme Position begeben, uns zurück lehnen und alles tun, was "man" eben so tun muss dann wird sich nichts ändern. Nichts für die Welt, nichts für uns und nichts für unsere Kinder. Es wird alles so weiter gehen wie bisher, schlimmer noch, wird es immer ärger werden, als was wir es kennen. Denn aus Resignation, wird Belanglosigkeit, aus stummen Protest, pure Gewalt und aus Missachtung Beziehungsunfähigkeit.

Wir meinen zivilisierte, intelligente Bewohner dieses Planeten zu sein und vergessen dabei selbstständig, verantwortungsbewusst und selbstbestimmt zu denken, zu leben und zu handeln. Na da kann man halt nichts machen, dass ist leider so sind unsere Worte und im selben Atemzug beschweren wir uns über die Situation. Ein krankes System wird durch Ignoranz und Wegschauen nicht gesund, es wird sich auch nicht verändern oder zum besseren Wenden. Ein krankes System kann nur dann geheilt werden, wenn ehrlich und offen darauf geschaut, Fehler erkannt und Wege beschritten werden, die "man"  vielleicht nicht unbedingt als Mainstream bezeichnen kann, die aber zum Unterschied zu üblichen und gängigen Wegen, selbstbestimmt und ehrlich beschritten werden.

 

 

Wir wollen, dass unsere Kinder eine "schöne" Zukunft haben? Dann müssen wir etwas dafür tun.

Wir wollen, dass unsere Kinder selbstbestimmt und frei aufwachsen? Dann müssen wir uns selbst einmal von unseren Fesseln befreien und selbstbestimmt sein

Wir wollen, dass unsere Kinder selbstbewusst und aufrichtig durchs Leben gehen? Dann müssen wir damit aufhören sie unserem Urteil zu unterwerfen und zu versuchen, sie durch Manipulation und Unterdrückung an den Punkt zu bringen, an dem wir sie haben wollen. Dann müssen wir damit aufhören, Idealen nachzueifern und uns für unsere Kinder ein bestimmtes Leben zu wünschen sondern endlich damit anfangen auf ihre Ideen und Vorstellungen zu hören

Wir wollen eine wunderbare starke, tiefe und ehrliche Beziehung zu unseren Kindern? Dann müssen wir aufhören daran zu glauben, dass wir diese durch eine manipulierenden, unterdrückende, missachtende, ... Erziehung aufrecht erhalten.

 

Es ist an der Zeit aufzuwachen und zu erkennen, dass es alleine in unserer Hand liegt und das wir es sind, die etwas verändern können.

 

Eltern sein ...

Was brauchen wir wirklich und was wollen wir? Für uns selbst, für unsere Kinder, für unser Zusammenleben mit Kindern. Eltern können heute aus einem schier unendlich großen Programm für ihre Kinder auswählen. Die Entscheidung fällt da schon mal schwer und keine Frage, zuhause sitzen mit dem Kind und "nichts" tun, dass will kaum jemand. Eltern suchen nach Gruppen, sie suchen nach Austausch, nach anderen Eltern ...

Die Frage ist nur, bekommen sie das, was sie suchen in der Spielgruppe oder beim Babyschwimmen? Bei der Babymassage oder dem Kindersingen? Können sie sich dort austauschen und über das Sprechen, was sie beschäftigt? Finden sie dort ein offenes Ohr für ihre Anliegen oder werden sie schräg angesehen, wenn sie einmal von ihren Zweifeln und Ängsten erzählen?

 

Worum geht es denn eigentlich? Geht es Eltern darum ..

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