wachsen und größer werden ...

sich selbst finden ... entdecken wer man ist und was man will.
Wenn kleinen Menschen größer werden, dann ist das in unserer Gesellschaft meist mit den Worten Trotzalter und Pubertät verbunden. Und mit all den kleinen und großen Zwischenbegriffen, die sich darum ranken, vor allem aber auch mit den Begriffen "SCHWIERIG", "ANSTRENGEND" und "KOMPLIZIERT" und mit dem Hinweis, das man (die Eltern) froh sein soll, wenn "es" (das Trotzalter, die Pubertät) vorbei ist.
Ich habe mich immer gefragt warum das so ist. Mit kleinen Menschen leben ist doch etwas Schönes. Oder nicht? Ja, manchmal anstrengend und gelegentlich auch kompliziert und schwierig - stimmt schon. Aber das liegt nicht nur an den Kleinen. Ganz bestimmt nicht. Sondern sehr oft an uns und der Art und Weise, wie wir auf sie reagieren.

Von Klein bis Groß
Im Grunde ist hier bei uns zuhause gerade alles vertreten. Vom angeblichen Trotzalter bis zur angeblichen Pubertät. Die ganze Bandbreite. Das komische ist nur, ich merke nichts davon. Weder vom Trotzalter, noch von der Pubertät. Mal abgesehen davon, dass diese beiden für mich

Schenken

Jetzt ist es also wieder soweit. Der Winter ist gekommen und mit ihm die Weihnachtszeit. Was die kleinen Menschen hier alljährlich wieder dazu veranlasst ständig und immer und eigentlich laufend zu basteln und Weihnachtskarten zu machen. Basteln und Zeichnen zählt im Winter eigentlich zu den Hauptbeschäftigungen, wenn nicht gerade strahlendes Winterdraußenwetter herrscht.

Und weil hier so viel gebastelt und gezeichnet wird, weil ständig irgendwelche Leckereien produziert oder Ideen verwirklicht werden, gibt es hier auch keine Weihnachten ohne Geschenke. Denn Schenken ist ja eigentlich was sehr Schönes, wenn man sich Gedanken über den Menschen macht, dem man eine Freude bereiten möchte, dem man zeigen möchte, dass man an ihn denkt  und es muss nicht immer mit Kaufen und Wegwerfen oder auch nutzlosem Zeug in Verbindung stehen.
Weihnachten ohne Geschenke?
Das ich von Christkind und Co wenig halte wissen ja die meisten von euch schon. Also wenig ... sagen wir so, ich möchte keine Geschichten erzählen, die ich in ein paar Jahren dann wieder umdrehen und relativieren muss oder noch schlimmer, die dann irgendwann ...

Onlinekongress Glückliche Babys und Kleinkinder

START HEUTE !!!!!!! Und mein Interview gibts dann am Montag ... zum Thema Windelfrei und was für Eltern wichtig ist zu wissen.
Schaut rein, hört zu und holt euch wichtige, spannende und vor allem auch entspannende Infos zum Leben mit Babys und Kleinkindern ...

 

Und was dann?

Ich bin in den letzten Wochen immer wieder gefragt worden, was denn dann nach dem freien Lernen kommen würde. Tja, was kommt danach, wenn es eigentlich kein DANACH und auch kein DAVOR gibt, weil freies Lernen einfach immer ist, ohne Anfang und ohne Ende?
Erntezeit
Früher, wenn ich nach dem DANACH gefragt wurde, war es schwer in meinen Schilderungen und Ideen überzeugend zu klingen. Schließlich hatten wir absolut keine Erfahrung wie es sein würde und nur vage Ideen, davon was kommen könnte. Mittlerweile hat sich das geändert. Nicht nur, dass zu unserem Bekanntenkreis auch etliche junge Menschen gehören, die selbstbewusst und eigenverantwortlich ihren Weg finden und gehen, so ganz ohne Schule, sondern auch hier, bei uns zu Hause ist aus dem ersten kleinen Menschen ein junger Mensch geworden.
Eine liebe Freundin nennt die Zeit, die für uns jetzt anbricht so treffend "ERNTEZEIT" und genau das ist es. Jetzt, nach all den Jahren haben wir die Bestätigung, dass wir den (für uns) richtigen Weg gewählt haben. Jetzt nach so langer Zeit weiß ich, dass es für mich oder uns keinen besseren Weg geben konnte, als jenen des liebevollen, achtsamen und bedürfnisorientierten Umgangs miteinander und des freien Lernens und Lebens ohne Schule.
Statt die Schrecken der Pubertät zu erleben - vor denen ...

(K)ein Unterschied?

Immer noch besser als geschlagen zu werden! Wirklich? Meinen die das ernst?
Da hat in den letzten Tage ein Artikel von Pampers für Aufsehen gesorgt, in dem den Eltern empfohlen wird ihr Kind als Erziehungsmaßnahme in die Auszeit zu schicken. (Dazu muss aber gesagt werden, dass der Pampers Artikel nicht der erste war, der die Auszeit empfohlen hat und höchstwahrscheinlich auch nicht der Letzte)  Früher hieß das noch Strafe und Eckerlstehen. Früher galt das noch als "notwendige Züchtigung". Heute wird es mit dem "netten" Wort Auszeit umschrieben und viele haben nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei, wenn sie derartiges gut heißen.
Zugegeben: Viele Eltern waren empört und die Aufregung war groß und das ist auch gut so. Es gibt aber leider auch jene Stimmen, die hier die "immer noch besser" Theorie geltend machen und darauf pochen, dass diese Idee der Auszeit "ja für jene Eltern gedacht wäre, die ihr Kind vielleicht sonst prügeln würden".
Ja, es stimmt schon. Eltern die ...

Zum Wundern?

Nein, eigentlich nicht. Denn eigentlich ist das Verhalten der lieben Kleinen ja nur der Spiegel für unser eigenes Verhalten (also größtenteils) und somit nichts, worüber man sich wundern müsste - auch wenn man das gelegentlich gerne täte. Aber statt sich zu wundern, sollten wir uns selbst anschauen ... unser eigenes Verhalten. Das ist nämlich wesentlich aufschlussreicher, als im Verhalten der Kleinen herum zu stochern und zu erziehen, damit sie sich ändern
Spieglein, Spieglein ...
Nachahmung beherrschen schon die ganz Kleinen. Zuerst schauen sie und dann probieren sie aus, zuerst hören sie zu und dann sagen sie es selbst, zuerst erfahren sie es an sich selbst und dann geben sie es weiter ... Das Prinzip ist doch eigentlich ganz einfach und verständlich und trotzdem geschieht es immer wieder, dass nicht nur Eltern meinen sie müssten ihr Kind irgendwie ändern weil es so furchtbar sei, sie anlügen und betrügen würde, nicht hören würde, etc. sondern zahlreiche Experten durch ihre Tipps und Empfehlungen diese Sichtweise auch noch untermauern und bestätigen.
Da ...

Warum Zutrauen und Zulassen ...

manchmal so schwer ist und was Egoismus und Frust damit zu tun haben.
Aber ich will doch nur ... dass es dem Kind gut geht. Wie oft ich diesen Satz schon gehört habe. Wie oft dieser Satz als Rechtfertigung für alle möglichen Erziehungsmaßnahmen verwendet wird und wie oft dieser Satz als Vorwand dazu dient, schnell mal einzugreifen ... schnell mal fürs Kind zu machen, schnell mal einfach so drüber zu fahren, nachzugeben, einzulenken oder was auch immer. Aber geht es wirklich immer ums Kind? Geht es in erster Linie wirklich um das Wohlergehen des Kindes?
Ich gehe davon aus, dass die meisten Eltern wirklich nur das Beste für den kleinen Menschen wollen, den sie begleiten und für den sie so intensiv da sind. Trotzdem, viele Handlungen werden in erster Linie nicht ...

Vier Eckpunkte ...

... die den Raum schaffen für ein freies und selbstbestimmtes Lernen
Ich werde immer wieder gefragt, was es für ein freies und selbstbestimmtes Lernen der kleinen Menschen eigentlich wirklich braucht. Viele denken dabei an eigene Lehrer oder spezielle Angebote, manche auch an ein ständig vorhandenes Programmangebot. Aber nichts dergleichen braucht es eigentlich, wenn eine vielfältige und lebendige Umgebung vorhanden ist. Und mit Vielfalt meine ich jetzt nicht das vorhandene Superangebot, sondern den bunten Alltag, der unser Leben umgibt. Der "Rest" ergibt sich von selbst. Denn die kleinen Menschen gehen mit offenen Augen und Ohren durchs Leben. Sie nehmen wahr, erkennen, entdecken und wollen dann vieles wissen ...
Was es aber braucht, auf Seite der Eltern und begleitenden Erwachsenen, ist eine Grundhaltung, die einerseits den Freiraum fürs Lernen und Entdecken und andererseits ...

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