Wahrnehmen heißt ...

... zunächst einmal die eigenen Grenzen erkennen. Heißt ins Vertrauen gehen, ... Heißt erkennen, dass wir Raum geben müssen - um Entfaltung zu ermöglichen. Heißt, uns unserer Rolle, unserer (natürlichen) Position als Eltern bewusst zu werden, die diesen Raum lebendig und beweglich hält, aber gleichzeitig den nötigen Schutz/Rahmen bietet
.
Wer bin ich und wer will ich für den kleinen Menschen sein?
Fragen, die im Alltagsgeschehen, in dem Rucksack voller Prägungen und in dem Bestreben ALLES für den kleinen Menschen zu tun meist untergehen. Denn plötzlich sind da für viele Eltern nur mehr die Bedürfnisse des kleinen Menschen. Nur mehr das WOLLEN und die Idee eines bedürfnisorientierten Umgangs, den es so in der Art nicht gibt. Denn bedürfnisorientiert heißt nicht überbehütet, heißt auch nicht alles erlaubt. Heißt nicht Narrenfreiheit - um das jetzt mal so drastisch auszudrücken.
Viel eher bedeutet es, in der engen Bindung zu dem kleinen Menschen, ihm bei der Regulation seiner Bedürfnisse und Verhaltensanlagen zu helfen. Ihn dabei zu unterstützen und zu begleiten, einen Weg zu finden. Für die eigenen Bedürfnisse und fürs Miteinander. Aber anders als viele vielleicht annehmen, beginnt das nicht beim kleinen Menschen, sondern bei uns selbst. Denn weit vor dem Verstehen und Erkennen von verbalen Botschaften, ist da das BEOBACHTEN der Erwachsenen und ihr AGIEREN.

Bei sich selbst bleiben ... authentisch sein ...
Wenn die eigenen Bedürfnisse ignoriert werden, wenn erduldet und die eigene Grenze ...

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