Zu viel wollen ...

kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Am Limit sein und dennoch weiter gehen. Zuviel wollen, zuviel verlagen von sich selbst, zu vieles auf einmal ... immer ein Stückchen weiter, noch ein bisschen mehr.

Nicht genug?
Heute gehts hier mal nicht um die Kleinen, sondern um die Großen. Genau genommen, um uns. Uns Erwachsene, die wir so oft an uns selbst zweifeln. So oft, einfach zu viel erwarten - von uns selbst. So viele Themen auf einmal, so viele Dinge, die wir meinen tun zu müssen. Diese vielleicht gar latente Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben. Und diese Dauerpräsenz des NICHT GENUG. Nicht genung alternativ, nicht genug ausgestiegen aus dem System, nicht genug exotisch, nicht genug selbstversorgt, nicht genug unerzogen, nicht genug pädagogisch wertvoll, nicht genug anders ... das Internet bietet hier ja zusätzlich noch genügend Themen, um sich "nicht genug" zu fühlen. Und bei all dem "nicht genug", ist man schlicht und einfach (ganz oft) nicht man selbst. Nicht mehr bei sich selbst, bei den eigenen Gedanken und Gefühlen und dem Spüren, was man eigentlich will.
Und das herauszufinden, ist gar nicht so leicht. Denn es würde bedeuten, dass wir einen Moment inne halten und einen Blick auf unseren Weg werfen müssten. Auch dorthin, wo wir vielleicht nicht so gerne hinschauen, weil es dort vielleicht ein bisschen weh tut und weil wir genau dort erkennen müssten, dass Zufriedenheit bei uns selbst beginnt. 

Es ist so leicht ...

Bitte Anmelden oder registrieren um den ganzen Artikel zu lesen

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Neueste Kommentare

Anmelden