SELBST-BESTIMMT

Was heißt das jetzt eigentlich genau? Und wo beginnt diese Selbstbestimmtheit?
Selbstbestimmt und frei ... hört sich wunderbar an. Wunderbar einfach und leicht und wenn wir daran denken, dann haben wir diese schönen Bilder vor Augen, mit den kleinen und größer werdenden, entdeckenden Menschen. Friedliche, stimmungsvolle Bilder.
Bilder von kleinen Menschen, die einfach machen und einfach sie selbst sind. Herrlich, luftig-leichte Selbstbestimmung ... wo alles nur fließt und rund läuft. Und in ganz vielen Momenten ist das auch so. Aber - wie in etlichen Beiträgen schon berichtet - gibt es eben auch die anderen Augenblicke. Die, wo nichts fließt und auch nichts rund läuft. Weil Selbstbestimmung auf Selbstbestimmung trifft ... und wir weder von einem Flow sprechen können, noch von einem "rund laufen". Und weil da immer noch das eigene Selbst mit all seinen Prägungen ist, welches uns zeitweise einen Strich durch die Rechnung macht. Einfach so, weil es das kann und auch weil Prägungen, das so an sich haben. Dieses plötzliche Auftauchen und da sein und wirken ... 

Selbstbestimmt kommt vom Selbst ... 
Ja eh ... nur das es gelegentlich gut, tut sich daran zu erinnern. In all den kleinen Augenblicken, wo wir schnell mal agieren statt abzuwarten. Die Katze beißt sich nämlich dort in den Schwanz, wo Erwachsene versuchen dieses Selbstbestimmung des kleinen Menschen zu forcieren und damit jegliche Entwicklung in die Richtung blockieren. Kein Gärtner, dem seine Pflanzen wichtig sind, würde am Keim und später am jungen Trieb anziehen um dem Pflänzchen beim "selbst groß werden" zu helfen. Geduld ... heißt das Zauberwort. Achtsamkeit und respektvolle Zurückhaltung, sind dabei GEBOT. Nirgendwo sonst können wir besser lernen, ruhig und tief zu atmen und gelassen zu bleiben, als im Elternsein. Mit kleinen, selbstbestimmten Individuen. 

und schon hängen wir am Haken. ...

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