"Aber man kann doch nicht ..."

Da war es wieder.
Eines dieser Gespräche, welches mich nicht nur noch Tage später beschäftigt hat, sondern auch eines, das mir wieder einmal gezeigt hat, wie starr gewisse Glaubenssätze in unserer Gesellschaft verankert sind. 
Es ging wieder einmal ums Lernen und um diese eigentlich doch recht absurde Idee des "Können müssens" zu einem bestimmten - von der Gesellschaft (oder wem auch immer) festgesetzten Zeitpunkt. Oder auch "Können wollen müssens", wenn ich jetzt an die ganz Kleinen denke, die ja eigentlich schon recht bald alles mögliche können wollen müssen. Als ob da kein Raum für Individualität wäre. Als ob es irgendein Zeitlimit geben würde, das es einzuhalten gilt. Als ob es irgendwann zu spät sein würde und wir verspielt hätten ... für den Rest unseres Lebens. AUS und VORBEI quasi.

Ja aber man kann doch nicht immer hinten nach sein ... 
sagt mein Gegenüber zu mir und würgt das Gespräch damit mehr oder weniger mitten im Satz ab. DAS IST EINFACH SO. Punkt - aus - pasta
Ja, wo hinten nach denn eigentlich? Stelle ich mir selbst die Frage. Lernfähigkeit ...

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