Mal eben weggelächelt?

Ist doch nicht so schlimm, alles ist gut, die Welt ist schön, ... 

Man muss doch etwas tun!
Es gibt Erwachsene, die das dringende Bedürfnis haben, ständig etwas zu tun - mit oder für den kleinen Menschen. Mit all den ständig wiederkehrenden Gefühlen. Begleitung im Sinne von Tun. Zuwarten? Zulassen? Einfach nur da sein? DAS kann man doch nicht tun. DAS ist doch nicht vertretbar. DAS fühlt sich nach zu wenig an ... und zu sehr nach "alleine lassen". 

Zugegeben, manchmal kann man etwas tun. Wenn der Wutanfall oder die Tränen mit einem Bedürfnis in Zusammenhang auftreten, welches sich leicht befriedigen lässt, dann ist "etwas TUN" oberstes Gebot. Wenn sich der kleine Mensch in seinen Emotionen verliert und droht davon mitgerissen zu werden (kommt selten, aber doch auch vor), dann ist "etwas TUN" oberstes Gebot. Denn genau das sieht Begleitung vor. Hilfestellung bieten und wenn möglich Bedürfnisbefriedigung, bei gleichzeitig weitestgehender Zurückhaltung - sprich viel Raum für Selbstständigkeit und Selbstbestimmung, wenn es nötig ist.
Aber es gibt auch die anderen Situationen. Situationen in denen etwas TUN, einfach nicht möglich ist. Und schon gar nicht sinnvoll. Denn gerade Gefühle...

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