"Ein Löffelchen für ..."

Oder warum es wichtig ist, ein Baby selbst darüber bestimmen zu lassen, wann es etwas anderes als Muttermilch möchte.
Beikoststart mit 6 Monaten, manchmal auch früher). Das ist so drinnen in den Köpfen der Erwachsenen, die - so scheint es gelegntlich - nur darauf warten, bis das Baby endlich auch etwas "G´scheites" zu sich nehmen kann. Nicht dauernd diese Muttermilch. Diese permanente Flüssignahrung kann doch nur eine Übergangslösung sein und nicht wirklich satt machen
Und wenn ein Baby nicht will? Wenn es eine scheinbar riesengroße Abneigung gegen jegliche andere Geschmacksrichtungen außer Muttermilch hat? Wenn es den Mund verzieht, zu Würgen beginnt ... vielleicht sogar zu weinen? Wenn der Beikoststart - wenn man diesen denn überhaupt so nennen kann - nur extrem langsam voran schreitet und monatelang nur minimale Mengen gekostet werden? 

So was gibt es doch nicht ... oder? 
Oh doch, sowas gibt es. Ich habe es selbst erlebt - eigentlich waren bis jetzt sowohl unsere Töchter, als auch unser Sohn absolute Spätstarter, was die Beikost betrifft - und ich erlebe es immer wieder in der Begleitung. Babys, die einfach nicht essen wollen. Nicht mit 6 Monaten, nicht mit 7 Monaten, nicht mit 8 Monaten und auch nicht mit 9,10, 11 oder 12 Monaten. Gekostet wird gelegentlich, aber von Beikost oder festen Mahlzeiten kann man hier nicht sprechen. Vom Hauptnahrungsmittel Muttermilch schon. Und von einem vollkommen natürlichen Verhalten auch. Denn eigentlich ist 1 Jahr Stillen und darüber hinaus nichts ungewöhnliches und sogar etwas, was in den Empfehlungen der WHO zu finden ist. 

Das Problem dabei ist ...

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