Balanceakt

Klettern, Laufen, Springen, Tanzen, sich im Kreis drehen …. und Hinfallen. Manchmal geht’s eben doch nicht so wie man das vielleicht gedacht hat. Manchmal kommt die Kurve zu schnell, manchmal wird der Baum zu hoch oder die Kante vom Tisch kommt zu nahe und manchmal ist die Müdigkeit einfach zu groß, die Drehung zu wild und der Sturz vorprogrammiert. Und dann? 

Dann braucht es eine Umgebung, in der das Empfinden sein darf. Es braucht das einfach nur da sein, eines anderen Menschen, das Raum geben, Halten (wenn nötig und erwünscht) und Zuhören ... 
Und das, kann verdammt schwer sein. Denn wieder einmal ist das so eine Situation, wo wir viel lieber etwas tun würden. Und wo wir ganz etwas anderes gelernt haben, in unserer eigenen Kindheit. Von Vorwürfen über die Verharmlosung und den Ärger, wenn die Tränen nicht versiegen wollten bis hin zur Inszenierung und Dramatisierung auf der anderen Seite, wo aus dem für einen selbst eigentlich nicht nennenswerten Sturz, der absolute Horrorcrash gemacht wurde.Inklusive möglichem Spielverbot für die nächsten Tage um zu verhindern das "so" etwas nochmal passiert ... 

Zwischen Verharmlosung und Überbewertung 

Die Balance zu halten ist nicht leicht und wie immer im achtsamen Umgang mit kleinen Menschen, gibt es hier eigentlich nur jene Anhaltspunkte zur Orientierung, die uns...

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