ICH und WIR

Und plötzlich .... dreht sich alles nur mehr um den kleinen Menschen und seine Bedürfnisse. Nie und nimmer hätte man sich vorstellen können, dass dieses kleine, wundersame und wunderbare Wesen einmal so viel Raum einnehmen würden. Man war überzeugt davon, dass sich nichts, aber auch absolut gar nichts und wenn dann nur ein ganz kleines bisschen am "alten" Leben ändern würde, wenn das Baby dann einmal da wäre. Und dann, ist doch alles anders. 
Dann findet man sich plötzlich wieder zwischen einem Haufen von Bedürfnissen, die sich in einem fortwährenden Reigen abwechseln und einem Alltag, der wenig Raum lässt für das ICH und die dazugehörigen Bedürfnisse, geschweige denn fürs Paar sein. Und eine Zeit lang ist das auch okay, es fühlt sich richtig an .... und auch wichtig. Doch irgendwann kommen Zweifel. 

Liebevoll, achtsam, bedürfnisorientiert ... und wo bleibt mein ICH? 
Wir wollen alles. GUT sein definitiv und ES richtig machen auf jeden Fall. Getrieben von dieser absurden Idee, dass es so etwas wie perfektes Elternsein gäbe, ein Richtig und ein Falsch ... und pure Harmonie, Friede-Freude-Eierkuchen Atmosphäre oder etwas in der Art.
Unser Denken ist gepflastert mit all den Idealen und Glaubenssätzen, mit denen wir uns selbst das Leben schwer machen. Und nach der ersten Euphorie, diesem wunderbaren Hochgefühl in der ersten Zeit mit dem kleinen Wesen, kommt die Durststrecke. Statt Friede-Freude-Eierkuchen, gibt es Miese-Laune-Tage. Nicht immer, aber doch oft genug. Oder immer öfter. Statt perfektes Elternsein, massenhaft ...

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