Wichtige Begegnungen

... mit dem eigenen kleinen ICH!
Oder, anders gesagt, mit all den Themen, die wir seit unserer Kindheit mit uns herumschleppen und die wir gelernt haben zu ignorieren. Weitestgehend. Nichts leichter als das, eigentlich. Zumindest im Umgang mit Erwachsenen und in einer Gesellschaft in der Missachtung größer geschrieben wird als Achtsamkeit, in der wir relativ früh lernen unsere Gefühle anzupassen oder schlimmer noch zu unterdrücken und in der es besser ist in irgendeine bestimmte Schublade zu passen, als unangepasst zu sein und den eigenen Weg zu gehen.
Im Laufe der Zeit, je länger wir "erwachsen" sind und je weiter wir uns von unserem eigenen Kindsein entfernen desto leichter wird es, diese Themen - die eigentlich unsere Themen bzw. mehr noch, Teil unseres ICHs sind, zu verdrängen und letzten Endes vielleicht gar zu vergessen.
Geht uns doch gut damit. Oder etwa nicht? Diese kleinen Zweifel lassen sich getrost ignorieren, diese unnachgiebige leise Stimme, die sich in den ruhigen Momenten zu Wort meldet, kann man recht gut zum Schweigen bringen, mit all den "guten" Argumenten, die wir all die Jahre von den Erwachsenen gehört haben und im Endeffekt jetzt selbst verwenden und überhaupt, ist all das doch so und so "KINDERKRAM". Irgendwie halt. Oder nicht? Wir müssen doch erwachsen sein und vernünftig. Wir müssen doch unsere Pflicht erfüllen und die Freude und Leichtigkeit auf später, auf die Freizeit ... auf irgendwann verschieben.

Unnachgiebig
Aber dann, dann werden wir ...

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