Alles in einem Topf

Wie heißt es so treffend: "Den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen".
Wenn ich die Entwicklungen der letzen Jahre beobachte und immer häufiger Eltern erlebe, die sich in ihrem ehrgeizigen Bestreben jedes - aber auch wirklich jedes - Bedürfnis des kleinen Menschen zu erkennen und zu erfüllen (beinahe) verlieren, dann kommt mir jenes oben zitierte Sprichwort in den Sinn. Eigentliche Bedürfnisse werden übersehen, weil überall Bedürfnisse gesehen werden - auch dort, wo gar keine sind.
Leider hat ein derartiger Umgang mit dem kleinen Menschen oftmals gar nichts mehr mit einem bedürfnisorientierten Umgang zu tun, ganz zu Schweigen davon, dass es an Natürlichkeit im Miteinander fehlt. Ganz abgesehen davon, dass Befindlichkeiten häufig zu Bedürfnissen gemacht werden, der kleine Mensch auf einen Thron gesetzt wird und die Eltern sich selbst klein und unbedeutend - sprich - zum Diener machen.

Unaufmerksame Aufmerksamkeit

Wichtige Bedürfnisse vor lauter übertriebener Aufmerksamkeit nicht mehr erkennen. Am kleinen Menschen "kleben" aus Angst, ihn vielleicht gar sich selbst zu überlassen. Alles thematisieren und dramatisieren ...
Einer der Eckpfeiler des bedürfnisorientierten Umgangs (dem Attachment Parenting - ein Begriff der von William Sears und seiner Frau geprägt wurde) ist es, die Bedürfnisse aller zu achten und dadurch Ausgeglichenheit ins Familienleben zu bringen. Je kleiner

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