Wunschbild vs. Realität

Wir alle haben bestimmte Vorstellungen darüber, was "perfektes" Elternsein heißt und wie es gelebt werden sollte. Wir tragen dieses Bild in uns. Diese Idee davon, wie '"es" sein sollte. "Es" - das Familienleben, das Zusammenleben mit Kind. Eine Vorstellung, die vom medial gezeigten IDEAL noch forciert wird. Und von all den Erziehungsideen, die uns in zig Ratgebern präsentiert werden. Ideen die uns vermitteln, dass wir nur die "richtigen" Handlungen setzten müssten, damit wir das "perfekte" kleine Wesen erhalten - immer fröhlich, immer kooperationsbereit, immer lieblich und vor allem so wie wir es gerne hätten - und damit wir zu den Eltern werden, die schlicht und einfach nur "perfekt" sind.
Gleichzeitig bekommen wir mit diesen Friede-Freude-Eierkuchen-Ideen und Ratgebern aber noch etwas anderes vermittelt. Das es so, wie es ist - lebendig, chaotisch, gelegentlich laut und dann wieder friedlich, unendlich anstrengend und gleichzeitig schön - eben nicht "richtig" ist. Und auch damit werden unsere eigenen Vorstellungen vom "Soll"-Zustand, den es angeglich zu erreichen gilt und von der immerwährenden Harmonie , genährt.
Etwas übertrieben ausgedrückt?
Auf den ersten Blick vielleicht. Weil sich auf den ersten Blick einfach alles so perfekt anfühlt, in diesen Ratgebern und Bildern, in diesem gezeigten IDEAL. So "auf den Punkt" gebracht. Auf den zweiten Blick ...

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