Nicht Erzieher ...

sondern Begleiter.
Ich dachte immer, dass die wirklich großen Herausforderungen für uns Eltern in den ersten Lebensmonaten und Jahren des kleinen Menschen auf uns warten und es immer leichter wird, je größer die Kleinen werden. Zum Teil stimmt das auch so. Denn gewisse Dinge werden leichter, weil die kleinen einfach selbstständiger werden. Aber jetzt, wo unsere Älteste immer größer wird, wird klar, dass es eben nur zum Teil stimmt.
Denn die wirklichen Herausforderungen warten eigentlich erst dann auf uns, wenn aus den kleinen Menschen junge Menschen werden, die sich ihre eigene Gedanken bilden, ihre Meinung formen, ihren Weg finden und dementsprechend viel ausporbieren wollen. Und gelegentlich auch Dinge, von denen wir nicht überzeugt sind oder von denen wir wissen - aus Erfahrung - das sie möglicherweise schief gehen oder dem Wohlbefinden des jungen Menschen nicht unbedingt gut tun. Dinge die bis dato kein Thema waren, aber plötzlich eines sind und mit denen wir uns dann auseinander setzen oder auch mal diskutieren müssen. Dinge, die ausprobiert werden und deren schlichtes "zum Thema werden" plötzlich ganz andere Anforderungen an uns stellen und uns wieder einmal zu unseren eigenen Grenzen führen ... 
Streng sein, Grenzen setzen, ...
Die Erziehung hat für diese "Phase" im Leben desheranwachsenden Menschen natürlich Sofortmaßnahmen und Lösungsansätze parat. Maßnahmen und Lösungsansätze die eigentlich meist dazu gedacht sind, den jungen Menschen in "seine" gesellschaftlich zugedachten Schranken zu weisen und die Machtposition der Eltern einmal mehr zu demonstrieren.
Aber macht das wirklich Sinn? Gerade ...

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