Lass mich selbst machen II

Die Bewegungsentwicklung der kleinen Menschen ist irgendwie ein Stiefkind. Vor allem, wenn es darum geht, dass sie selbstbestimmt und ohne eingreifenden, forcierenden, beurteilenden, ... Einfluss von außen stattfindet. Meistens findet sie keine Beachtung. Zumindest nicht jene die ihr eigentlich zustehen müsste. Denn auch im Bewegen und dem Erfahren von Bewegung und der vielfältigen Möglichkeiten, die wir mit unserem Körper haben, brauchen wir den Freiraum unserer inneren Stimme und den eigenen Bedürfnissen folgen zu können. Ohne Einfluss von außen. Ohne Druck, ohne Forcierung oder Beurteilung, aber auch ohne Einschränkung. Ohne dem typischen "Pass auf sonst tust du dir weh" und all den anderen Standardsätzen, die in der Begleitung von kleinen Menschen so gerne verwendet werden.
... aber es macht doch Spaß ...
Ich habe noch nie verstanden warum es nötig sein soll ein kleines Neugeborenes auf den Bauch zu legen. Es sei denn, es liegt Bauch an Bauch mit einem anderen Menschen und wird gehalten. Oder warum man Babys an den Händen in die sitzende Position hochziehen und sie später dann an den Händen durch die Gegend zu führen, um ihnen das Gehen zu ermöglichen.
Ich habe noch nie verstanden, warum Babys in sitzende Positionen gebracht werden (mit allen möglichen Hilfsmitteln) bevor sie selbst und frei sitzen können oder warum gerade auf Spielplätzen Babys und Kleinkinder überall hoch und hinauf gehoben werden, nur damit sie auch "oben" sind oder rutschen oder schaukeln können ...
Es mag auf den ersten Blick extrem erscheinen, diese

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Kommentare   

0 #1 Stefanie Schnabel 2017-04-09 12:49
Das "Schlimme" daran, wenn man Kinder sich einfach in ihrem Tempo entwickeln lässt, ist, dass oftmals das soziale Umfeld dafür kaum Verständnis hat! Nach dem Motto: Wie soll das Kind denn gehen lernen, wenn niemand mit ihm übt? Traurig, aber wahr... Vielen Menschen fehlt einfach das Vertrauen in den inneren Entwicklungspla n der Kleinen.
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