Das Gute an der Langeweile

Mir ist soooooooooooo fad.
Das arme Kind! Langeweile darf in der heutigen Zeit irgendwie nicht mehr sein. Am besten, das Kind ist ständig beschäftigt und vor allem und offensichtlich aktiv. Was in mancherlei Hinsicht natürlich auch heißt, dass es am besten nichts - aber auch wirklich gar nichts - von den Eltern brauchen soll, sie nicht stören soll. Und um Langeweile vorzubeugen gibt es natürlich auch zahlreiche Hilfsmittelchen. Angefangen beim Spielzeug über das Ausmalbuch hin zum Tablet, Handy oder Computer bis hin zu allen möglichen Freizeitaktivitäten, die es dann - gewollt oder ungewollt - absolvieren muss.  

Ohne Zweifel: Ein gelangweiltes Kind, dass im Augenblick nichts mit sich anzufangen weiß und es sich zum Ziel gesetzt hat den Eltern bis ins kleinste Detail sein Leid zu klagen - bevorzugt natürlich in jenen Momenten in denen Vater oder Mutter beschäftigt sind - kann schon eine gewisse Herausforderung darstelle und an den Nerven zerren, möglicherweise gar das schlechte Gewissen hervorzaubern, weil man dem Kind nichts bietet oder das arme Kind zu wenig Dinge hat, mit denen es sich auseinander setzen kann ... Jeder dieser Gedanken läuft im Endeffekt auf die Idee hinaus, noch mehr zu konsumieren. Oder anders gesagt, konsumieren zu müssen, damit man glücklich ist. 

Langeweile ist nicht gleich Langeweile
Sich gelegentlich ...

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Kommentare   

0 #1 hier 2017-05-09 14:58
Hallo, Ich finde den Aufbau der Seite klasse. Macht bitte weiter so.
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